Angetestet: Garmin Forerunner 301
Achteinhalb Zentimeter ist er breit: Der Garmin Forerunner 301. Im gewaltigen, aber nur 80 Gramm schweren Gehäuse steckt viel Technik für Läufer und Radfahrer.
Der eingebaute GPS-Empfänger misst Laufstrecke und die aktuelle Geschwindigkeit. Außerdem kommen Herzfrequenz, Rundenzeiten und die gesamte Zeit einer Einheit in den Speicher. Wie wäre es noch mit einer Alarmfunktion beim Überschreiten oder Unterschreiten von Pulsgrenzen? Oder einen virtuellen Gegner, der eine Pace vorgibt? Oder die Berechnung von Kalorienverbrauch und optimalen Trainingspuls? Alles dabei.
Praktisch für Läufer, auf deren Weg eine Ampel liegt: Die Autopause-Funktion hält die Stoppuhr an, sobald man stehen bleibt. Und wer sich gerne verläuft, den führt der Forerunner zurück auf den richtigen Weg. Für Läufer, die bislang immer auf denselben, abgemessenen Pfaden ihre Kreise zogen, ist der Forerunner ein riesiger Motivationsschub: Endlich kann man laufen, wohin man will.
Die protokollierten Daten kommen per USB-Anschluss auf dem PC. Die mitgelieferte Trainings-Software hilft beim Auswerten der Daten und zeigt die Laufstrecke auf einer - allerdings sehr einfachen - Karte.
Betrieben wird der Forerunner von einem Akku. Dessen Lebensdauer beträgt laut Hersteller 13 Stunden. Geladen wird der Akku per Netzteil oder über den USB-Anschluss. Doch das Gerät hat zwei natürliche Feinde: Wälder und Häuserschluchten. Sobald ein paar Bäume zu viel im Weg stehen, wird die Messung unexakt. Im Wald fällt der GPS-Empfänger häufig komplett aus.
Wer sich vom Gehölz fern hält findet in dem GPS-Klotz einen prima Begleiter, der die rund 300 Euro Anschaffungspreis allemal wert ist.
Info zum Garmin Forerunner 305.
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