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Blocksatz im Web ist schwer zu lesen

In vielen Zeitschriften oder Broschüren ist Blocksatz angesagt: Der Text ist linksbündig und rechtsbündig ausgerichtet. Das gibt eine schöne Aufteilung der Seite und ein ruhiges Bild.

Für das Web ist der Blocksatz allerdings weniger geeignet. Grund: Es gibt zu viele weiße Lücken in den Zeilen. Webbrowser verfügen über keine Silbentrennung und das Trennen auf dem Server ist zu aufwendig. Je schmaler eine Textspalte ist, desto stärker tritt der Lückeneffekt auf.

Mit den Lücken aber wird der Text unattraktiv.

Auf Webseiten sollten Sie deshalb Flattersatz verwenden. Das bedeutet: Die Zeilen sind zwar linksbündig, enden aber rechts unterschiedlich. So ergibt sich - von unten nach oben gesehen - eine Wellenlinie. Der Text hat keine unschönen Lücken. Außerdem ist er besser zu lesen. Denn an der unregelmäßigen Struktur kann sich der Leser besser orienteren, wenn er den Text liest.

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Aktualisiert am: 09.07.2007




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