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Neue Phishing-Masche: Geschenke sollen Bankkunden locken

Eine neue Phishing-Masche ging heute meinem Spam-Filter ins Netz: Statt ultimativ mit der Sperrung des Kontos zu drohen, falls man sich nicht einlogged und irgendwelche Dinge bestätigt, locken neue Phisher ihre Opfer mit einem verspäteten Geschenk:

Das liest sich dann so:

obwohl Winterfeste schon vorbei sind, hat die Bankfuhrung fur ihre Kunden noch ein Geschenk zum Neuen Jahr vorbereitet.
Vom 30. Januar bis 30. Februar konnen Sie das Geschenk in Geldaquivalent gewinnen.
Dafur mussen Sie auf Ihr Konto gehen und die Bilanz nachprufen. Bitte den folgenden Link nutzen.
www.sparkasse2006.de
Danke fur Ihre Aufmerksamkeit!

Bemerkenswert ist das Schlussdatum der Aktion. Die Phisher hätten sich zumindest die Mühe machen können, mal in den Kalender zu gucken.

Im Screenshot der Phishing-Site ist die Falle gut zu erkennen: Die Phisher wollen sich nicht nur Kontonummer und PIN ergaunern, sondern auch gleich noch zwei TAN. Das reicht, um ein Konto abzuräumen.

Phishing-Attacke Sparkasse 2006

GMX-Spamfilter filtert auch gute Mail

Vor einger Zeit habe ich mich darüber gewundert, dass mein Spamfilter in GMX plötzlich zahllose False Positives erzeugt, also eigentlich erwünschte Mails als Spam aussortiert. Plötzlich verschwanden wichtige Mails im Spam-Verdachtsordner und ich musste jeden Tag nachsehen, ob sich da etwas wichtiges verfangen hatte.

Nur anderthalb Monate später, bin ich auf den Grund gekommen: In meinen Ordneroptionen habe ich die Verweildauer des Spams im Spam-Ordner auf unendlich gestellt, um Spam-Mails zu sammeln.

Die GMX-Anleitung sagt aber:

Der Textmuster-Profiler ist darauf angewiesen, dass sich im Spamverdacht-Ordner Ihres Postfachs eine Anzahl an repräsentativen Spam-Mails befinden. Etwa 30 Stück sind empfehlenswert.

Und hier liegt vermutlich das Problem: Es waren zu viele Mails im Spam-Filter, so dass praktisch jede andere Mail auch in das Spam-Verdachtsmuster passte.

Ich habe den Spam-Ordner jetzt geleert und habe eine Verweildauer von 14 Tagen eingestellt. Seitdem bekomme ich wieder meine Mails.

Die Tage im Wordpress Fieber

Für einen Artikel über Wordpress-Plugins bin ich ein paar Tage lang in das CMS eingetaucht. Und nach dem Auftauchen bin ich noch mehr beeindruckt, als ich es zuvor schon war. Denn über die Plugins, Templates und zur Not auch Hacks lässt sich das Programm erweitern bis zum geht-nicht-mehr.

Ich habe mich denn auch gleich fleißig an Mini-Plugins versucht. Herausgekommen ist ein Plugin zum Einblenden spezieller Adsense-Kommentare und ein einfacher Post-Zähler. Immerhin.

Logo Wordpress

In der Mache ist noch ein Formatierungstool, das mit <code> umschlossene Listings sauber anzeigt. So etwas gibt es zwar schon im Netz. Aber selbst gemacht macht einfach mehr Spaß.

Was mir noch vorschwebt, ist ein Besucherzähler. Thomas Jannot hat mich zwar schon auf den WP-OnlineCounter gebracht, der sehr gut aussieht, in super verständlichem Code programmiert ist und viel kann.

Aber ich hätte gerne einen Counter, der die Festplatte nicht belastet, sprich, der seine Zähldaten in einer MySQL-Tabelle im Speicher verwaltet. Dabei werde ich zwar auf einige Features verzichten müssen, aber ich möchte ja auch nur einen Zähler, der die aktuelle Besucherzahl misst und danach die Daten wieder wegwirft.

Meine Zeit bei Powerplay

Im Jahr 1989 gab ich ein ein kurzes Gastspiel als Redakteur der Powerplay. Genauer gesagt, war das in den Ausgaben 4/1989 bis 11/1989. Danach ging es weiter zur Computer Persönlich.

Damals waren bei der Powerplay noch Legenden wie Heinrich Lenhardt oder Anatol Locker in der Redaktion. Boris Schneider war gerade in Richtung Spieleindustrie gegangen.

Als Spiele-Redakteur hatte ich kein allzu glückliches Händchen. Zwar hat Spielen Spaß gemacht. Aber wenn man ein Spiel spielen muss, das einem nicht gefällt, macht es keinen Spaß mehr. Außerdem bin ich nachweislich zu dämlich, um Jump-and-run und Ballerspiele zu daddeln. Psychologen sprechen da von einer Level-2-Blockade, die es verhindert, über den zweiten Level hinaus zu kommen.

Heinrich Lenhardt hat mir eine Menge beigebracht. Jeden Text ging er mit mir gemeinsam am Computer durch. Es war bitter zu sehen, wie er einen Satz nach dem anderen markiert und geändert hat. Aber ich habe nie so schnell so viel über das Schreiben gelernt wie bei Heinrich. Irgendwann bescheinigte mir Heini sogar einen “Schreibstil wie ein Lohnbuchhalter”. Das war hart – und es verfolgt mich immer noch. Heinrich, ich hoffe, das habe ich inzwischen in den Griff gekriegt. Jedenfalls gebe ich mir Mühe ;-)

Aus meiner Zeit bei der Powerplay sind ein paar nett-nostalgische Artikelchen übrig geblieben, die ich nach und nach auf der Goldmann.de veröffentliche. Besonders schöne Erinnerungen ruft ein Test von MULE hervor. Neben einem Spiel namens Kaiser war MULE das Spiel, das mich damals zum Computer und zum Spielen gebracht hat. Bis heute ist MULE unerreicht.

Und, genau, überhaupt! Ich war mit Al Lowe mal Mittagessen.

Haustechnik, EIB und Heimwerken

Haustechnik und EIB sind Steckenpferde meines Freundes Markus. Er kennt sich wirklich aus in der Materie, hat er doch sein komplettes Eigenheim mit dem Bussystem verkabelt. Jetzt kann er von überall auf der Welt aus seine Rolläden schließen oder gucken, ob das Licht im Keller noch brennt.

Und seit neuestem berichtet er regelmäßig in seinem Blog über die Erfahrungen mit Haustechnik. Außerdem gibt er Infos über seine weiteren Hobbies, die irgendwie alle mit teurem Werkzeug zu tun haben.