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Eine Shell auf dem iPhone – lange hatte ich nicht mehr so viel Spaß mit Technik

Seit 23 Jahren arbeite ich mittlerweile als IT-Fachjournalist. In den letzten, sagen wir mal fünf bis sechs Jahren hat der Job allerdings einiges an Faszination verloren. Es gab einfach zu weniges faszinierendes.

Früher bin ich noch wie bescheuert durch die Redaktion der Computer Persönlich gehopst, als ich erstmals via Netzwerk Dateien von Rechner A auf Rechner B kopieren konnte. Als ich dann noch auf Rechner B einen Remote Desktop eingerichtet habe, darauf von Rechner A aus zugegriffen habe und dann wiederum mit dem  auf B installierten Filetransferprogramm von B nach A Dateien kopiert habe, erklärten mich meine Kollegen vollends für verrückt. Sie hatten ja Recht.

Genau das verspielte, das Ausloten der Möglichkeiten hat mich seit jeher an der Arbeit mit Computern fasziniert. Nur wurden die faszinierenden Sensationen mit den Jahren immer weniger.

Damals hatten wir noch dieses Kribbeln wenn in der Redaktion ein von 20 auf 25 Megahertz hoch getakteter AT mit Coprozessor stand und wie eine Rakete Fraktale berechnete.

In den letzten Jahren, wie gesagt, war das Gefühl kaum noch da. Der zweihunderdste PC, alles wird inzwischen in Giga gemessen und neue Software gibt es auch kaum mehr. Ich hatte keinen Spaß mehr an der Materie.

Heute hatte ich das Kribbeln endlich mal wieder, diese kindliche Freude an der Technik. Heute habe ich meinem iPhone einen Jailbreak verpasst. Und nach einigem hin und her hatte ich einen Shell-Zugriff auf das iPhone.

Shell-Zugriff auf iPhone mit Jailbreak
Shell-Zugriff auf iPhone mit Jailbreak

Ist das nicht cool? Ein westentaschengroßes Device benimmt sich wie ein dicker Server? Ich find’s klasse.

Und jetzt geh ich noch ein wenig rumhopsen – eigentlich müsste ich über die Shell jetzt ja auch noch auf einen Server im Internet zugreifen können? Mal probieren. Hihi.

Videocast Oktober III

Hier ist der neue Webcast. Diesmal Themen: Google und Bing durchsuchen Twitter, Zoom Q3, Neues bei Apple und “Wo zum Donner bleiben günstige SSD-Festplatten”.

Link:  Zoom Q3, Apple-Neuigkeiten, Bing und Google durch

Webcast Oktober I: Virenscanner von Microsoft, USB 3, Apple-Gerüchte, Nikon-Kamera mit Beamer

Virenscanner von Microsoft
Von Microsoft gibt es jetzt einen Gratis-Virenscanner für Windows. Die Microsoft Security Essentials schützen laut Hersteller vor Viren, Spyware, Rootkits und anderer Schad-Software. Der Download erfordert keine Registrierung.

Mit dem Angebot des Virenscanners bricht Microsoft eine lange Tradition, den Virenscan auf privaten Systemen anderen Herstellern zu überlassen. Ich finde das gut, denn der Schutz gegen Viren gehört meiner Ansicht nach zu einem Betriebssystem.

Ich werde mir die Software holen und hoffe darauf, dass sie sich durch eine enge Einbindung in Windows ressourcenschonend verhält und die Performance nicht bremst.

Den Download gibt es unter microsoft.de/mse

USB 3.0
Huch, ist’s schon Dreipunktnull? Offenbar. Denn von Freecom kommt eines der ersten externen Festplattenlaufwerk für USB 3.

Ab Mitte November soll das Laufwerk laut Engadget mit einem, einkommafünf und zwei Terabyte auf den Markt kommen.

Auch Buffalo kündigt ein externes Laufwerk für den November an, das auf den neuen Standard setzt.

USB 3 soll nominell bis zu fünf Gigabit Daten pro Sekunde übertragen, das ist gut zehn mal so schnell wie USB 2. Ich bin gespannt auf den neuen Standard.

http://www.chip.de/news/USB-3.0-und-2-TByte-Buffalo-DriveStation-HD-HXU3_38226309.html

Apple News
Ein Gerücht und beeindruckende Zahlen kommt von Apple: aus dem Appstore werden zwei Milliarden Downloads gemeldet, mehr als 85000 Apps stehen zum Download bereit.

Das Gerücht betrifft ein neues Plastik-Macbook – bislang gibt es nur das verhältnismäßig alte Modell, das die Apple-Notebook-Palette nach unten abrundet.

Das Blog Appleinsider spekuliert auf ein dünneres, glatteres Gerät, das wohl gemeinsam mit den ebenfalls neuen iMacs kommen soll. Viel Spekulation. Ich bin ein Fan des weißen Macbook und gespannt, was da kommt.

http://www.appleinsider.com/articles/09/09/25/apple_close_to_unveiling_all_new_macbook_line.html

Kamera mit Projektor
Die Nikon Coolpix s1000pj kombiniert Kamera und Beamer. Aufnahmen lassen sich direkt aus der Kamera heraus an eine Wand strahlen. Praktischerweise gibt es zur Kamera dann auch einen kleinen Projektorfuß und eine Fernbedienung.

Von der Lichtstärke erwarte ich mir nicht allzu viel. Nikon gibt sie mit maximal 10 Lumen an.

Ansonsten liefert die Kamera Aufnahmen mit bis zu 12,1 Megapixel und hat einen Fünffachzoom.

http://www.nikon.de/product/de_DE/products/broad/1850/overview.html

Webcast: C64 Emulator, Monopoly für Google Maps, Esprimo Q, Windows 7

C64 Emulator für iPhone

So langsam wird es wirr um den C64-Emulator für das iPhone.

Erst sollte er kommen, dann wieder nicht, dann wieder doch und nun wurde er doch wieder aus dem iTunes-Store genommen. Zum achten September war der C64-Emulator wieder aus dem Store verschwunden.

Grund ist ein Hintertürchen, über das sich auf dem iPhone ein Basic-Interpreter starten lässt. Und das mag Apple nicht.

Der Hersteller Manomio kümmert sich jetzt darum, das Hintertürchen zu schließen, so dass das Spiel um den C64-Emulator in eine neue Runde gehen kann.

http://www.seanpercival.com/blog/2009/09/06/commordore-64-emulator-approved-by-apple/

Monopoly für Google Maps

Am 9. September soll ein Monopoly-Spiel der besonderen Art starten: Basierend auf Google Maps dient die ganze Welt als Spielwiese für Freunde des urkapitalistischen Brettspiels.

Es gilt, Straßen zu kaufen, dort Häuser zu bauen, Gebühren zu kassieren und die Mitspieler nach Herzenslust zu behindern. Und das Weltweit.

Spannende Idee. Ich werde mir das auf jeden Fall einmal ansehen. Mehr zum Spiel gibt es unter http://www.monopolycitystreets.com/

Fujitsu Esprimo Mini PC

Ziemlich kompakt ist der Fujitsu Esprimo Mini PC Q. Er nimmt mit rund sechzehn mal sechzehn Zentimetern Stellfläche kaum Platz auf dem Tisch weg und wiegt auch nur 1,7 Kilogramm.

Im Inneren des Minis warten wahlweise Celeron oder Core 2 Duo Prozessoren. Ebenso hat der Kunde die Wahl zwischen rotierenden Festplatten und SSD-Laufwerken. Der Speicher lässt sich auf bis zu vier Gigabyte ausbauen.

Je nach Anbieter und Ausstattung gehen die Preise bei rund 650 Euro los.

http://de.ts.fujitsu.com/products/deskbound/personal_computers/esprimo_q_series.html

Windows 7

In gut einem Monat wird voraussichtlich Windows 7 in die Läden kommen. Da wird es mal Zeit für ein Statement meinerseits:

Ich habe den damals frei erhältlichen Release Candidate schon seit mehreren Wochen auf dem Rechner.

Nach der Qual mit dem zähen Windows Vista ist die Version 7 ein deutlicher Fortschritt. Alleine schon Kleinigkeiten wie das neue Handling der Fenster machen Laune. Selbst in der Vorversion ist Sieben ausgesprochen stabil.

Nach der Pleite mit Vista ist die Version 7 doch wieder ein Lichtblick.

myON-ID, Android, Sidewinder X8, Buffalo NAS mit SSD

Link: Webcast März I

Neue Version von myON-ID

Von myON-ID gibt es eine neue Version. Der in der Basisversion kostenfreie Webdienst, hilft die eigene Online-Identität zu verwalten.

Will heißen: Sie erzeugen hier ein Profil – ähnlich wie bei Xing – und finden Kontakte.

myON-ID hält Sie darüber hianus laufend darüber Fundstellen im Web informiert, die von Ihnen stammen oder über sie berichten.

Gegenüber der Vorversion ist das Verwalten genau dieser Fundstellen deutlich komfortabler geworden. Mit einem Klick fügen Sie Inhalte zu Ihrem Profil hinzu oder löschen sie. Eine Vorschau zeigt, um welche Inhalte es sich handelt.

Netbook mit Android

Asus hat mit dem eee-PC das Genre der Netbooks geprägt. Als Betriebssystem hatte man bislang die Wahl zwischen Windows und Linux.

Mit dem Betriebssystem Android, an dessen Entwicklung Google beteiligt ist, könnte es bald eine dritte Alternative geben. So spekuliert zumindest das US-Blog DVICE und stützt sich dabei auf eine Bloomberg-Meldung.

Android selbst basiert übrigens auch auf Linux. Bleibt abzuwarten, was da kommt.

Neue Version von myON-ID Von myON-ID gibt es eine neue Version. Der in der Basisversion kostenfreie Webdienst, hilft die eigene Online-Identität zu verwalten. Will heißen: Sie erzeugen hier ein Profil – ähnlich wie bei Xing – und finden Kontakte. myON-ID hält Sie darüber hianus laufend darüber Fundstellen im Web informiert, die von Ihnen stammen oder über sie berichten. Gegenüber der Vorversion ist das Verwalten genau dieser Fundstellen deutlich komfortabler geworden. Mit einem Klick fügen Sie Inhalte zu Ihrem Profil hinzu oder löschen sie. Eine Vorschau zeigt, um welche Inhalte es sich handelt. Netbook mit Android Asus hat mit dem eee-PC das Genre der Netbooks geprägt. Als Betriebssystem hatte man bislang die Wahl zwischen Windows und Linux. Mit dem Betriebssystem Android, an dessen Entwicklung Google beteiligt ist, könnte es bald eine dritte Alternative geben. So spekuliert zumindest das US-Blog DVICE und stützt sich dabei auf eine Bloomberg-Meldung. Android selbst basiert übrigens auch auf Linux. Bleibt abzuwarten, was da kommt.

http://dvice.com/archives/2009/02/asus_looks_at_g.php http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601080&sid=a070KzBQtm_U

Neue Maus von Microsoft

Auf den ersten Blick sieht sie aus wie ein asymmetrischer Kleinwagen, die neue Sidewinder-Maus X8 von Microsoft. Das für Spieler entwickelte Eingabegerät nutzt BlueTrack, um die Mausposition zu ermitteln.

Laut Microsoft erlaubt BlueTrack, praktisch jede Fläche als Mausunterlage zu nutzen – bei optischen Mäusen klappt das ja nicht immer.

Die Spielmaus ist mit 4000 dpi hoch auflösend. Das ist ideal für schnelle Spiele. Die Auflösung lässt sich per Knopfdruck auf der Maus ändern.

Bei Amazon gibt es die Maus jetzt für rund 80 Euro.

Bezugsquelle Sidewinder X8

Pressemitteilung Microsoft zur Sidewinder X8

Buffalo NAS mit SSD

Und was kommt jetzt? Na klar – SSD! Von Buffalo gibt es ein NAS, das mit Solid State Disks arbeitet. Die zwei eingebauten Flash-Speicher fassen je 120 Gigabyte und lassen sich wahlweise zu 240 Gigabyte zusammenfassen oder gegeneinander spiegeln, um stets Daten zu sichern.

Mit an Bord sind ein USB-2-Anschluss sowie Gigabyte-Netzwerk. Angenehm dürfte sein, dass das Gerät ohne Lüfter und Motoren auskommt und so angenehm ruhig bleibt.

http://www.buffalo-technology.com/products/network-storage/linkstation/linkstation-mini-ssd/