Social Media heute ist wie E-Mail 1989
Sozialmedial ist der Alltag heute. Twitter, Facebook, Xing und seit gestern auch noch Google Buzz. Das sind meine Plattformen, auf denen ich mich regelmäßig bewege.
Für Twitter verwende ich Tweetdeck, Facebook, Xing und Buzz nutze ich im Browser. Um mir morgens einen ersten Überblick über mein sozialmediales Umfeld zu verschaffen, bin ich eine ganze Weile unterwegs.
Lauter Insellösungen.
Jeder Social-Media-Dienst kocht sein eigenes Süppchen. Klar, es gibt Schnittstellen zwischen Facebook und Twitter und Buzz. Aber wenn ich voll dabei sein möchte, muss ich alle Dienste extra abklappern.
Wie E-Mail in den späten 80ern
Mich erinnert das an die Anfänge meiner E-Mail-Aktivitäten. Damals hatte ich einen Mail-Account bei der LINK-M, einen beim OIS von Markt & Technik, etwas später noch einen Account bei Compuserve. Irgendwie gab es schon Gateways zwischen den Diensten. Aber wenn ich richtig mailen wollte, musste ich immer den zuständigen Dienst aufrufen.
Das ging mir auf die Nerven und es hat sich zum Glück geändert. Heute hat sich ein einheitlicher Standard für den Mail-Versand durchgesetzt und ich kann die Mails, die ich bei verschiedenen Providern empfange bequem konsolidieren und über einen Client bedienen.
Kommt ein einheitlicher Social Media-Standard?
Keine Ahnung, wie lange ich noch auf mehreren Social Media-Plattformen herumtanze. Die einen nutze ich etwas mehr, die anderen weniger. Am besten würde mir jedoch ein offener Standard gefallen, wie es bei der E-Mail längst üblich ist. Dann kann ich meinen gesamten Social Media Traffic bequem und ohne Kompatibilitätskompromisse zwischen Plattformen in einem Client verwalten.
Wie so ein Standard aussehen soll? Das ist keine einfache Frage – irgendwie müsste man Retweets, Statusmeldungen aus Facebook, “gefällt mir” aus Buzz und Facebook und so weiter unter einen Hut bekommen…


