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Windows wird wieder durchnummeriert

Nun ist es amtlich: Das nächste Windows heißt Windows 7. Damit kehrt Microsoft wieder zurück zur Nummerierung seines Betriebssystems. Die letzte Nummernversion war einst 3.11, das Mitte der 90er-Jahre veröffentlicht wurde.

Zwischendrin gab es Jahreszahlen – 98 und 2000 – sowie die Kürzel NT und XP sowie das nach Weitsicht klingende Vista.

Mal schauen, was nach Windows 7 dann kommt. Hält Microsoft die Nummerierung durch oder kommt wieder eine neue Variante?

Zwei Hintergrundbilder für Vista

Vista ist ja ein modernes Betriebssystem – aber nicht modern genug, um auf zwei Bildschirmen zwei verschiedene Hintergrundbilder anzuzeigen.

Gut, ich könnte jetzt ein großes Bild basteln und das dann auf beide Monitore ausdehen. Doch die haben unterschiedliche Auflösungen und ich weiß nicht, wie das dann aussehen soll.

In KDE ist das mit den zwei Hintergrundbildern kein Problem. Das ist eingebaut. Warum nicht bei Vista?

Ich frage mich, warum bei Vista, dem Grafik-Schnickschnack-System schlechthin, auf so etwas verzichtet wurde.

Oder habe ich da nur etwas übersehen?

Eine erste Suche nach Tools hat mich bislang zu Ultramon geführt. Allerdings ist das Programm bislang nur als Beta für Vista zu haben. Immerhin scheint es mein Hintergrundbild-Problem zu lösen.

Vista Sidebar in KDE

Achtung: Fälschung. Hier seht Ihr eine Vista-Sidebar vor einem KDE-Screen.

KDE mit Vista Sidebar

Sieht schon nett aus. Aber letztlich handelt es sich hierbei um ein Opensuse 10.2, dass unter VMware im Vollbild-Modus läuft. Und momentan hat eben Vista samt der Sidebar den Fokus.

VMware 6 läuft prima

Auf meinem Vista läuft auch eine VMware, in der ich ein Windows XP und natürlich eine Opensuse 10.2 betreibe. Mit beiden Systemen funktioniert VMware prima.

Probleme gab es nach dem Konvertieren einer Opensuse 10.2 Basisinstallation. Von der hatte ich zwei Clones erzeugt, um einen kleinen Server-Verbund zu simulieren. Die Ursprungs-Maschine hat den Umstieg auf die VMware 6 verkraftet – die beiden Clones quittieren in der Beta den Dienst. Die Datei sei schon geöffnet, meldet das Programm. Mal sehen, ob das Problem mit der Final-Version von VMware 6 gelöst ist. Die Lizenzen für die neue Version habe ich gestern schon gekauft – nun muss ich das Programm nur noch installieren.

Angenehm aufgefallen sind mir bislang vor allem zwei Features: Die Unterstützung von USB 2.0 und das automatische Anpassen der Desktop-Größe: Wenn ich die VMware auf volle Bildschirmgröße aufziehe, vergrößert sich der Desktop von XP und Suse 10.2 automatisch mit. Auf meinem Zweischirmsystem habe ich dann links mein Vista und rechts auf dem ganzen Bildschirm XP oder die Suse.

Damit das automatische Vergrößern bei Opensuse 10.2 klappt, muss man allerdings erst die VMware-Tools in Suse installieren.

Also, bislang bin ich mit der VMware zufrieden. Einzig auf der Homepage und im Shopsystem von VMware mag ich mich auch nach Jahren als Kunde nicht zurechtfinden…

Scansnap läuft unter VMware

Mein virtuelles Windows hat es ein paarmal ganz schön zerrissen, als ich versucht habe, mit meinem Scansnap zu scannen. Darauf hatte mich die VMware allerdings auch hingewiesen. Ich solle bitteschön meine virtuelle Maschine upgraden, so dass da auch USB 2.0 geht. Nach diesem Upgrade habe ich eine Weile gesucht.

Gefunden haben ich es in VMware 6 dann schließlich unter VM – Upgrade or change version. Dort habe ich das virtuelle Windows auf die VMware-Version 6 gehoben und schon geht alles. Damit ist mein Rechner wieder voll einsatzbereit.