Die richtige Kleidung für das Video
Vor jedem Videocast stehe ich vor der Frage: Was ziehe ich an? Und das ist gar nicht so trivial. Denn von der Kleidung hängen ein paar wichtige Details im Cast ab.
Ein paar Beispiele:
Das helle Hemd
Ein weißes Hemd sieht seriös aus, hellt aber enorm auf. Unter Umständen wirkt das Hemd sogar überbelichtet, wenn man nicht aufpasst. Auf diesem kleinen Bild ist das gut zu sehen:

Zugegeben: Die gesamte Szene ist hier zu hell. Aber bei einem weißen Hemd fällt das sehr auf.
Ein weiterer Nachteil bei weißen Hemden: Man sieht jeden Schatten darauf. Auf dem Bild oben zum Beispiel ist gut der Schattenwurf des Mikrofons zu sehen. Wenn man also weiße Kleidung trägt, sollte man besser ein Lavalier-Mikrofon anstecken. Bei Hemden geht das auch besonders gut – die Knopfleiste ist ideal dafür.
Ein weiteres Problem bei weißen oder hellen Sachen: Ein Sakko oder eine Jacke werfen unter Umständen unschöne Schatten. Auch ein zu weit offener Hemdkragen beschattet dann die Schulter.

Der dunkle Pulli
Bei einem schwarzen Pullover ist das Schattenproblem nicht so groß. Ich persönlich mag die Wirkung des dunklen Kleidungsstücks sehr. Allerdings nur vor einem einigermaßen hellen Hintergrund. Denn sonst verschmelzen die Person und der Hintergrund zu sehr.
Nachteil des Pullovers: Ein Lavalier-Mikrofon lässt sich nicht so gut anbringen. Selbst wenn man es mit einer Nadel ansteckt (mein Lavalier-Mikro hat so eine Vorrichtung) bleibt die Frage: wohin mit dem Kabel?
Deshalb verwende ich mit dem dunklen Pulli zusammen ein Handmikrofon.

Das dunkle Hemd
Meiner Ansicht nach ist ein einigermaßen dunkles Hemd im Moment die beste Lösung. Keine Probleme mit Schatten und Helligkeit und eine schöne Knopfleiste, um das Lavalier-Mikro anzustecken. Zufrieden bin ich auch mit dem Polo-Shirt und seiner kleinen Dreiknopf-Leiste.

Übrigens: Der Kragen des Poloshirts ist auch im Original leicht bläulich.
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