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Deepburner Freeware: Vorstellung und Tipps

Sympathisch schlicht und einfach zu bedienen präsentiert sich Deepburner Freeware. Das Programm bringt viel Leistung zum Nulltarif und erledigt alle Brennjobs zuverlässig.

(Der Artikel stammt aus dem Jahr 2007)

Mit unter drei MByte ist Deepburner überraschend kompakt. Kein Wunder, das Brenn-Programm beschränkt sich auf die wesentlichen Funktionen. Die wichtigsten sind:

- Brennen von CD, DVD und Audio-CD

- Generator für Autostart-Menüs

- Druckprogramm für Label, Booklet und Hülle

Darüber hinaus ist Deepburner von vornherein mehrsprachig, allerdings nicht durchgehend übersetzt.

Installation

Mit einem Doppelklick auf DeepBurner1.exe starten Sie die Installation. Als Sprache wählen Sie Deutsch und arbeiten sich weiter durch den Installations-Assistenten. Akzeptieren Sie die Lizenzvereinbarung und wählen Sie das Installationsverzeichnis.

Als Installationstyp wählen Sie Full und ein paar Weiter später ist der Deepburner auf Ihrer Festplatte.

Der erste Start

Deepburner starten Sie über das Desktop-Icon oder aus dem Startmenü heraus mit Alle Programme – DeepBurner – DeepBurner. Gleich danach müssen Sie entscheiden, was Sie mit dem Programm vorhaben. Im Beispiel probieren Sie es mit Daten-CD/DVD erstellen und klicken auf Weiter. Dann steht noch eine Entscheidung an – ob Sie eine Multisession-CD/DVD erzeugen oder weiter beschreiben wollen. Multisession bedeutet, dass Sie einen Rohling Stück für Stück mit Daten füllen. Das lohnt sich, wenn Sie nacheinander immer wieder relativ kleine Datenmengen speichern, zum Beispiel bei einem Backup. Erst wenn Sie die CD oder DVD abschließen geht nichts mehr.

Alternativ dazu dürfen Sie sich auch gegen Multisession entscheiden, um die CD oder DVD in einem Rutsch zu erzeugen. Wählen Sie im Beispiel die Option Kein Multisession und klicken Sie auf Weiter. Danach erscheint das Projektfenster.

Jetzt können Sie mit dem Zusammenstellen der Dateien und Ordner loslegen. Am einfachsten ist es, den Windows-Explorer zu öffnen und von dort Files und Verzeichnisse ins Projektfenster von Deepburner zu ziehen. Nach dem Loslassen dauert es ein paar Augenblicke, bis Deepburner die Dateien eingelesen hat. Links unten im Projektfenster sehen Sie den Füllstand der CD oder DVD.

Alternativ zu Drag & Drop funktionieren Add folder und Add files. Die zugehörigen Symbole sehen Sie oben im Projektfenster an dritter und vierter Stelle von links. Hier suchen Sie mit Hilfe der Windows-Standard-Dialoge für Ordner und Dateien Ihre Daten für die Silberscheibe zusammen. Ein dritter Weg findet sich im Programmfenster in der obersten Symbolleiste an dritter Stelle von rechts. Eine Lupe vor einem Ordner öffnet per Mausklick den programminternen File-Browser, mit dem Sie die Dateien ebenfalls per Drag & Drop einsammeln.

Recht praktisch: Innerhalb des Projektfensters erzeugt Deepburner auch neue Ordner. Auf diese Weise lassen sich Dateien gut auf dem Datenträger sortieren.

Feineinstellungen und brennen

Haben Sie alle Dateien beieinander, sollten Sie der Scheibe noch einen Namen geben. Dazu klicken Sie einmal im Projektfenster auf CDRoot und drücken [F2]. Anschließend tippen Sie den Namen ein.

Danach klicken Sie im Projektfenster links auf das rote Symbol für CD/DVD brennen. Im Brennfenster selbst finden Sie noch die Einstellung für die Geschwindigkeit. Bei Brennproblemen wählen Sie am besten eine niedrigere Geschwindigkeit als die von Medium und Brenner vorgegebene.

Unter Additional Parameters finden Sie die Optionen Simulation und Write. Falls Sie nur einmal ausprobieren möchten, ob das Sammeln der Daten funktioniert, deaktivieren Sie Write und schalten Sie Simulation ein. Bei einem Klick auf Brennen verhält sich das Programm dann so, als würde es die Scheibe brennen. Das Medium rotiert sogar, jedoch gelangen keine Daten auf den Rohling.

Sofern Sie sich aber für das Brennen ohne Simulation entscheiden, belassen Sie es bei den Voreinstellungen und Brennen die Daten. Nach einigen Sekunden oder Minuten ist der Silberling dann gebrannt und wird ausgeworfen.

ISO-Datei erzeugen

Auch Deepburner kann ISO-Dateien erzeugen. Die lassen sich dann zu einem späteren Zeitpunkt nachträglich brennen oder über geeignete Software als virtuelle CD-Laufwerke einbinden. Um ein ISO-File zu erzeugen, stellen Sie zunächst wie beschrieben Dateien und Ordner zusammen. Dann klicken Sie auf CD/DVD brennen. Ganz rechts unten im Fenster finden Sie die Schaltfläche ISO speichern. Damit schreiben Sie das ISO-File in ein Verzeichnis Ihrer Wahl auf der Festplatte.

Möchten Sie das ISO später brennen, öffnen Sie mit Datei – Neu ein neues Projekt und wählen ISO Image brennen. Danach Weiter klicken, in Image-Datei das ISO-File öffnen und mit ISO brennen weiter machen.

Inhalt drucken

Deepburner druckt den Inhalt der CD oder DVD auf ein CD-Label, ein Booklet oder eine Schablone für die CD-Hülle. Dazu müssen Sie lediglich auf Label drucken links im Projektfenster klicken. Wählen Sie für das folgende Beispiel Normale CD und unten im Fenster Hülleneinlage. Oben im Projektfenster finden Sie eine Reihe Symbole für das Layout. Um einen Titel einzufügen, verwenden Sie das dritte Symbol von Links. Das zeigt etwas Text auf einer CD. Geben Sie einen Titeltext ein und klicken Sie auf Ok. Danach platzieren Sie mit der Maus den Titel-Schriftzug auf dem Blatt.

Anschließend klicken Sie auf Inhalt einfügen. Damit wird der Inhalt der obersten Ordnerebene Ihrer CD oder DVD eingefügt. Auch den platzieren Sie per Maus. Falls nicht alle Einträge auf die Seite passen, wählen Sie links in Schriftart eine kleinere Schriftgröße. Alternativ lassen sich die Einträge auch von Hand anpassen. Dazu klicken Sie auf ==> neben Text und danach auf die drei Punkte in derselben Zeile. Sind Sie mit dem Ergebnis zufrieden, drucken Sie es mit einem Klick auf das Druckersymbol. Danach müssen Sie das Blatt nur noch zurecht schneiden und in die CD-Hülle einlegen.

Autostart-CD herstellen

Eine interessante Zusatzfunktion von Deepburner: Das Programm stellt Autostart-CDs her. Die zeigen nach dem Einlegen ein von Ihnen erzeugtes Auswahlmenü – ideal beispielsweise, um CDs für Präsentationen oder für den Verkauf vorzubereiten.

Um die CD vorzubereiten, klicken Sie auf Autostart. Sie sehen sofort einen Assistenten, in dem Sie eine Layout-Vorlage für das Autostart-Fenster aussuchen. Im Beispiel verwenden wir das Ringbuch links oben. Nach einem Klick auf Weiter wählen Sie eine Schaltfläche aus- wir bleiben bei der hölzernen Vorgabe. Tragen Sie eine Beschriftung ein und einen Tooltip. Der erscheint, sobald der Mauszeiger über der Schaltfläche steht.

Als Aktion wählen Sie im Beispiel Ordner öffnen und suchen einen Ordner aus der Zusammenstellung aus. Danach klicken Sie auf Weiter und platzieren den Knopf – auf die Exit-Schaltfläche brauchen Sie nicht zu achten.

Danach klicken sie noch einmal auf den Knopf und geben links neben Text eine Beschriftung ein. In FontColor passen Sie die Schriftfarbe an. Auch die Felder Comment und Title beschriften Sie und schieben sie an den gewünschten Platz. Um die Größe eines Feldes zu ändern, führen Sie den Mauszeiger über dessen Rand, dann klicken und ziehen Sie.

Ist das Layout fertig, speichern Sie es mit einem Klick auf das Diskettensymbol. Dabei fragt das Programm, ob es den Exit-Button ausblenden soll. Bestätigen Sie das mit Ja.

Anschließend brennen Sie die CD oder DVD wie beschrieben. Sobald Sie die Scheibe danach neu in das Laufwerk Ihres PC legen, erscheint das Boot-Menu.

Tipp: Probieren Sie die Gestaltung des Boot-Menüs zunächst mit wiederbeschreibbaren Medien aus, bis Sie die Möglichkeiten und Grenzen des Gestaltungsprogramms kennen.

Wiederbeschreibbare Medien löschen

Deepburner bietet wie die anderen Brenner auch, zwei Wege, wiederbeschreibbare Medien zu löschen: Eine schnelle, die nur das Inhaltsverzeichnis löscht und eine gründliche, die zuverlässig auch alle Daten entfernt. Methode zwei ist sicherer, dauert aber auch länger.

Um einen RW-Rohling zu löschen, öffnen Sie das Menü Rekorder – Löschen…. Im Löschen-Dialog klicken Sie dann wahlweise auf Schnell oder Vollständig. Dann geht es mit dem Entfernen der Daten schon los. Kurze Zeit später ist der Rohling sauber. Übrigens: falls es beim Löschen Probleme gibt, wählen Sie unter Geschwindigkeit eine etwas langsamere Einstellung.

Mehr dazu:

Aktualisiert am: 17.04.2010




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