Den Computer perfekt absichern

Von am 25.11.2005

Perfekte Sicherheit für einen Computer gibt es nicht. Aber mit den richtigen Werkzeugen und dem nötigen Grundwissen kommen Sie auf ein Höchstmaß an Schutz. Dieser Artikel gibt grundlegende Informationen und zeigt, wie Sie die besten Firewall- und Schutzprogramme für maximalen Sicherheit und Komfort einstellen.

Der beste Schutz für Netzwerk und Computer besteht aus mehreren Komponenten und Maßnahmen. Sie müssen das Netzwerk einerseits vor Gefahren aus dem Internet schützen, andererseits vor Bedrohungen aus dem lokalen Netzwerk - man denke nur an die alte Diskette, auf der vielleicht ein ebenso alter Virus sitzt.

Bestandteile einer Firewall

Für den Schutz nach außen gibt es die Firewall. Wann immer jemand von einer solchen "Firewall" spricht, denkt er an ein fertiges Produkt - also einen kleinen Kasten im Netzwerk oder das Software-Paket, das den Computer schützt. Das stimmt so nicht ganz - die "Firewall" an sich ist eine Kombination aus unterschiedlichen Maßnahmen, die einen Computer oder ein Netzwerk schützen sollen. Das sind zum Beispiel:

- Paketfilter: Der filtert unerwünschte Datenpakete heraus. Etwa solche, die von einer nicht zulässigen Absenderadresse kommen oder die an bestimmte Ports gerichtet sind. Weitere Entscheidungskriterien für den Port-Filter sind Art und Größe des Datenpakets.

- Network Adress Translation (NAT): Dank der "Übersetzung der Netzwerkadresse" treten alle Computer eines Netzwerks unter eine einheitlichen IP-Nummer auf. Meist wird diese IP-Nummer dem Router bei der Einwahl vom Provider zugeteilt. Ein Angreifer weiß also zunächst gar nicht, wie viele und welche Computer sich hinter der Firewall verbergen. Damit die Firewall weiß, welcher Computer im lokalen Netz gerade eine Antwort aus dem Internet erwartet, weist sie diesem Computer einen Port zu. Daten, die an diesem Port der Firewall ankommen, werden an den lokalen Rechner weiter geleitet -- sofern vorher eine Anfrage los geschickt wurde. Dieses Verfahren nennt sich Port Adress Translation, kurz PAT. NAT und PAT sorgen dafür, dass nur die Daten ins Netzwerk kommen, die zuvor auch von einem Computer im Netzwerk angefordert wurden.

- Portfilter: Eine Firewall öffnet nach außen nur die Ports, die sie zum Datenempfang braucht. Alle anderen Ports bleiben zu, auch die, die auf normal konfigurierten Computern weit offen stehen.

- Proxy-Server: Auch Proxy-Server können zu einer Firewall gehören. Proxy-Rechner werden zwischen das lokale Netzwerk und das Internet geschaltet. Ein Proxy nimmt die Anforderung eines Computers aus dem lokalen Netzwerk entgegen und führt diese Anforderung stellvertretend im Internet aus. Bekommt er Daten zurück, schickt sie der Proxy dann wieder an den Computer im lokalen Netz zurück. Der Effekt ist ähnlich wie bei NAT und PAT.

- Anwendungsfilter: Diese Art der Firewall sitzt in der Regel auf dem zu schützenden Computer selbst. Sie erkennt, ob und wann ein Programm Daten ins Internet senden möchte. Auf diese Weise fallen auch Spyware und andere übel wollende Programme auf, die ihre Daten "nach Hause" schicken wollen.

- Andere Schutzprograme: Auch Spamfilter und Antivirenprogramme gehören im weitesten Sinne zu einem Firewall-Konzept. Spamfilter werfen nicht nur Werbemüll heraus, sondern schützen auch vor Phishing-Mails. Und Antivirenprogramme gehören im privaten Bereich auf jeden PC. In Unternehmen sollte außerdem jeder Mail-Server mit einer Antiviren-Software überwacht werden.

Die Kombination macht

Um sicher zu gehen, brauchen Sie doppelten Schutz. Die erste Barriere gegen digitale Schädlinge ist in den meisten Fällen der DSL-Router. In praktisch jedem dieser Router steckt eine einfache Firewall. Die blockiert alle unerwünschten Anfragen. Damit bleiben Würmer außen vor. Bei Bedarf lassen sich in der Router-Firewall einzelne Ports freischalten - beispielsweise für flotte Games, die man über das Internet spielt. Jeder so frei gegebene Port wird einem bestimmten Computer im Netz zugewiesen. Die meisten Firewalls erlauben außerdem, einen Computer als Demilitarisierte Zone, kurz DMZ, zu deklarieren. Dieser Computer steht dann schutzlos im Internet - das eignet sich aber nur für Experimente oder für Server, die mit ausreichenden Maßnahmen geschützt sind.

Gegen Spyware oder Viren allerdings hilft die beste Router-Firewall nicht. Denn diese Schädlinge kommen als unerwünschte Fracht per Mail oder über schlecht gesicherte Browser. Um solchen Programmen die Luft zu nehmen, ist eine Software-Firewall mit Anwendungsfilter notwendig, die auf dem PC arbeitet. Außerdem muss ein Virenscanner installiert sein.

Auf den folgenden Seiten lernen Sie die besten Schutzprogramme für Ihren PC und das Chip-Freeware-Paket kennen. Und Sie erfahren, wie Sie die Programme optimal einstellen.

AntiVir Personal Edition

AntiVir Personal Edition schützt Ihren Rechner vor Viren und Trojanern. Zusätzlich lässt sich ein Schutz gegen Dialer aktivieren. Das Programm erkennt nach Angaben der Hersteller über 80.000 Viren und wird in kurzen Abständen auf den neusten Stand gebracht. Die automatischen Updates, halten auch Ihren Rechner immer auf dem neusten Stand, so dass Viren keine Chance haben.

1 Herunterladen

Die AntiVir Personal Edition gibt es im Internet kostenlos zum Herunterladen. Auf der Seite www.free-av.de finden Sie die Rubrik Download. Die Datei ist knapp 6 MByte groß.

2 Was wird durchsucht

Nach der Installation sollten Sie gleich das Hauptprogramm starten. Nach einem Klick auf den Button Einstellungen Suche öffnet sich ein Fenster namens Optionen. Gleich auf der ersten Seite haben Sie die Wahl, wie gründlich die Software Ihren Computer durchsucht. Von Haus aus ist das Programm auf Programm- und Makrodateien eingestellt. In diesem Modus durchsucht AntiVir nur Dateien mit bestimmten Endungen. Welche das sind, erfahren Sie nach einem Klick auf Endungen. Fehlt ein Dateityp auf der Liste, ergänzen Sie diesen mit Einfügen. Wollen Sie, dass der Computer sehr gründlich durchsucht wird, ändern Sie den Modus auf Alle Dateien.

3 Was soll mit den gefundenen Dateien passieren

Die Antivir Personal Edition unterscheidet bei den gefundenen Dateien zwei Typen: Solche die als reparabel erscheinen und solche, bei denen das nicht möglich ist. Im Fenster Optionen stellen Sie unter Reparatur ein, was mit verdächtigen Dateien passiert. Bei reparablen Dateien haben Sie die Wahl zwischen reparieren und löschen. Sollen infizierte Dateien direkt gelöscht werden, stellen Sie bei beiden Menüs Löschen ohne Rückfrage ein.

4 Das Internet-Update

Eine sehr wichtige Funktion ist das Internet-Update. Mit dieser Funktion bleibt Ihr Virenprogramm immer auf dem neuesten Stand. Auf welchem Weg der Internet Updater ins Internet geht, legen Sie im Fenster Optionen/Konfigurationsmenü unter Internet Updater fest. Das Programm verwendet entweder die Standard-Verbindung über Windows oder einen von Ihnen angegebenen Proxyserver. Normalerweise wartet die Software vor jedem Download auf eine Bestätigung. Stört das, schalten Sie die Option Automatische Internet Update Downloads zulassen ein.

Mit Hilfe des Schedulers automatisieren Sie das Update. Dazu starten Sie den Scheduler vom Hauptprogramm aus mit Tools/Scheduler. Beim ersten Aufruf fragt das Programm nach, ob es bei jedem Systemstart automatisch mit geladen werden soll. Hier lohnt es sich, auf Ja zu klicken. Um die automatischen Updates einzurichten, klicken Sie auf Einfügen. Als nächstes den Reiter Internet Update auswählen und unten Planen klicken. Jetzt öffnet sich ein weiteres Fenster, in dem Sie bestimmen, wie häufig das Programm nach neuen Updates suchen soll. Dabei ist eine Spanne zwischen Einmalig und Stündlich möglich. Bei einem viel genutzten PC sollte das Update mindestens einmal täglich passieren. Die eingegebene Uhrzeit sollte in einem Zeitabschnitt liegen, in dem der Rechner normalerweise eingeschaltet ist. Läuft der Computer zu der geplanten Zeit nicht, fragt der Scheduler beim nächsten Systemstart nach, ob er das Update nachholen soll. Die Einstellungen mit OK bestätigen und den Dialog mit OK schließen. Die Updates finden von nun an automatisch statt.

Tipp: Wollen Sie, dass Ihr Virenschutz zwei oder drei Mal täglich aktualisiert wird, legen Sie einfach zwei oder drei Ereignisse im Scheduler an.

Spybot Search&Destroy

Spybot Search & Destroy untersucht Ihren Rechner nach Sypware, Werbeprogrammen und fragwürdigen Witzprogrammen. Zeigt der Internet Explorer einmal seltsames Verhalten, ist der Spybot das Programm der Wahl.

1 Das Programm herunterladen

Spybot Search&Destroy gibt es kostenlos im Internet. Auf seiner Homepage www.spybot.info bittet der Herausgeber lediglich um eine Spende. Unter Herunterladen finden Sie eine Reihe von Servern, die das Installationsfile anbieten. Die Datei ist etwa 4 MByte groß. Gleich beim ersten Start bietet die Software an, nach neuen Updates zu suchen. Dieses Angebot sollten Sie auf jeden Fall annehmen. ((Hinweis DVD))

2 Erweiterte Einstellungen

Um Spybot Search & Destroy einzustellen, müssen Sie das Programm in den erweiterten Modus schalten. Das geht im Menü Modus mit einem Klick auf Zeige Einstellungen für Experten. Danach erscheinen links zusätzlich die Menüs Einstellungen, Werkzeuge und Info&Lizenz.

3 Wonach sucht Spybot Search & Destroy?

Im Menü Einstellungen finden Sie die Rubrik Datensätze. Hier legen Sie fest, wonach die Software auf Ihrem Computer sucht. In der Standardeinstellung sind das Dialer, Spyware, Browser-Hijacker und Trojaner. Zusätzlich gibt es eine Suche nach Gebrauchsspuren. Das sind zum Beispiel die zuletzt verwendeten Dateien und Internetseiten, die das System speichert. Auch diese Daten entfernt Spybot Search & Destroy auf Wunsch.

4 Auf dem neuesten Stand bleiben

Es ist wichtig, dass der Spybot immer auf dem neuesten Stand ist. Nur so kann das Programm auch die aktuellen Schädlinge erkennen. Im Menü Einstellungen richten Sie unter Einstellungen das Programm ein. Das Update-Verhalten des Programms bestimmen Sie unter dem Stichwort Web-Aktualisierung. Dieses Stichwort befindet sich relativ weit unten in der Liste. Das Suchen fällt leichter, wenn Sie oben auf Blende diese Information aus klicken. Haben Sie den entsprechenden Punkt gefunden, stellen Sie die Software so ein, dass die Software beim Programmstart automatisch nach Updates sucht. Zusätzlich sollten Sie Neue Dateien sofort herunterladen aktivieren.

5 Das System regelmäßig checken

Soll Spybot Search & Destroy Ihren Computer regelmäßig überprüfen, nutzen Sie den Scheduler aus dem Menü Einstellungen. Im Scheduler-Fenster klicken Sie auf Aufgabe hinzufügen und anschließend auf Bearbeiten. Im neu geöffneten Fenster öffnen Sie den Reiter Zeitplan und klicken auf Neu. Legen Sie mit Hilfe der Drop-Down-Menüs fest, wann und wie oft das Programm den Rechner überprüft.

Tipp: Gibt es akute Probleme mit dem Rechner sollten Sie das Betriebssystem im abgesicherten Modus starten und dann mit Spybot Search & Destroy scannen.

6 Cookies retten

Spybot Search & Destroy entfernt alle Cookies von Ihrem Rechner. Manche digitalen Kekse sind aber sinnvoll und enthalten zum Beispiel die Einwahldaten für eine Web-Seite. Wollen Sie diese Cookies erhalten, gehen Sie im Menü Einstellungen auf den Punkt Cookie-Ausnahmen. In dieser Rubrik sehen Sie eine Liste mit den momentan auf Ihrem Rechner befindlichen Cookies. Setzen Sie einfach ein Häkchen vor jeden Cookie, den Sie behalten wollen.

Sygate Personal Firewall

Die Sygate Personal Firewall ist ein für den privaten Gebrauch gratis erhältliches Firewall-Programm. Es bietet Portfilter und erlaubt oder verbietet Anwendungen, aufs Internet zuzugreifen.

1 Die Software aus dem Netz holen

Auf der Seite www.sygate.de finden Sie am unteren Ende der Seite den Link zum Download. Die Datei ist etwa 7 MByte groß.

2 Zugriffe aufs Internet erlauben

Direkt nach der Installation beginnt die Personal Firewall, Ihr System zu schützen. Die Firewall meldet jedes Programm das online gehen will. Sie haben die Möglichkeit, diesen Kontakt generell zu erlauben oder zu verbieten. Dazu starten Sie das Sygate-Hauptprogramm und klicken in der Symbolleiste auf Applikationen. In der Liste sehen Sie die von der Firewall geprüften Programme. Den Status eines Programms erkennen Sie an dem kleinen Kästchen am Anfang der Zeile. Mit einem Klick auf dieses Kästchen ändern Sie den Status. Ein Fragezeichen bedeutet, dass die Firewall bei jedem Zugriffsversuch nachfragt. Ein Haken heißt, der Zugriff ist erlaubt und ein Kreuz verbietet den Zugriff auf das Internet.

3 Erweiterte Regeln

Aus Applikationen-Liste heraus stellen Sie erweiterte Regeln für die einzelnen Programme auf. Dazu markieren Sie das Programm in der Liste und klicken unten auf Erweitert. Im danach geöffneten Fenster legen Sie fest, mit welchen IP-Adressen das Programm Kontakt aufnehmen darf. Sie dürfen auch die Ports und Protokolle einschränken, die der Software zur Verfügung stehen. Zusätzlich lässt sich der Zeitraum einschränken, in dem Ports oder IP-Adressen erlaubt sind. Dazu klicken Sie am unteren Enden der Seite auf Planung aktivieren. Den Zeitraum bestimmen Sie, indem Sie unter Beginnend bei einen Startzeitpunkt festlegen. Darunter geben Sie eine Dauer an.

4 Das lokale Netzwerk als vertrauenswürdig einrichten

Wenn Sie in einem lokalen Netzwerk arbeiten, sollten Sie dieses als vertrauenswürdig einrichten. So gibt es keine Probleme, wenn Sie auf andere Rechner im Netzwerk zugreifen oder andere Nutzer Daten von Ihrem Rechner holen wollen. Dazu klicken Sie im Hauptprogramm auf Werkzeuge/Optionen. Wählen Sie den Reiter Netzwerk aus und setzten Sie jeweils einen Haken in die beiden Kästchen. Achten Sie darauf, dass in der Zeile oben die richtige Netzwerkschnittstelle steht. Nach einem Klick auf OK, ist der Rechner im Netzwerk frei verfügbar.

5 Die Firewall testen

In der Symbolleiste sehen Sie ein Icon namens Test. Ein Klick darauf führt zu einer englischsprachigen Seite von Sygate. Klicken Sie auf dieser Seite auf Scan now, versucht die Seite Informationen über Ihren Computer zu sammeln. Das sind zum Beispiel die IP-Adresse, das Betriebssystem, der Computername und die gerade aktiven Programme. Die Ergebnisse dieses Scans verraten Ihnen, wie gut Ihr Computer geschützt ist. Die Sygate Firewall verhüllt den Computernamen und die gerade aktiven Programme.

Spamihilator

Der Spamihilator schaltet sich zwischen Ihr E-Mail-Programm und den E-Mail-Account. Bei jedem Abruf von Mails werden diese auf Spam-Verdachtsmomente hin überprüft.

1 Das Programm installieren

Den Spamihilator bekommen Sie kostenlos im Internet unter www.spamihilator.com. Klicken Sie hier auf Spamihilator Download gratis. Die Datei ist etwa 1,3 MByte groß. Bei der Installation der Software hilft ein übersichtlicher Assistent.

2 Updates einrichten

Auch der Spamihilator sollte auf dem neuesten Stand sein. Um die Updates einzurichten, öffnen Sie das Menü Einstellungen. Am einfachsten geht das mit einem Rechts-Klick auf das Briefsymbol in der Taskleiste. Aus dem Kontext-Menü dann Einstellungen auswählen. Gleich auf der ersten Seite der Einstellungen befindet sich die Rubrik Updates. Setzten Sie einen Haken vor Automatische Suche nach Updates und geben an, wie häufig die Software nach neueren Versionen suchen soll.

3 Freunde einrichten

Der Spamihilator berechnet für jede Mail eine Spam-Wahrscheinlichkeit nach verschiedenen Kriterien. Um sicher zu gehen, dass er dabei keine Mails von Ihren Freunden und Bekannten als Spam aussortiert, sollten Sie diese als vertrauenswürdige Absender eintragen. Dazu öffnen Sie die Einstellungen und klicken im Menü Absender auf Freunde. Hier können Sie entweder Ihr Adressbuch aus dem Mailprogramm importieren oder die Absender von Hand eingeben. Zum Importieren der Adressen reicht ein Klick auf Importieren. Um einen Absender von Hand einzutragen, klicken Sie auf Neu und geben Namen und E-Mail-Adresse ein. Wenn Sie die Namen und Mail-Adressen unter Blockierte Absender eintragen, landen deren Mails automatisch im Papierkorb.

4 Newsletter zuverlässig erhalten

Spamfilter ordnen Newsletter häufig fälschlicherweise als Spam ein. Um sicherzugehen, dass Sie die von Ihnen abonnierten Newsletter erhalten, sollten Sie dem Spamihilator mitteilen, welche das sind. Viele Newsletter haben eine Signatur, also eine bestimmte Zeichenfolge, die in jeder Betreffzeile vorkommt. Ist das der Fall, klicken Sie im Menü Newsletters auf Signaturen. Über den Button Neu tragen Sie die Signaturen Ihrer Newsletter ein.

Tipp: Hat der Newsletter keine Signatur setzen Sie den Absender wie in Schritt 3 beschrieben auf die Freunde-Liste.

5 Der Papierkorb

Sie sollten immer wieder einen Blick in den Papierkorb des Spamihilators werfen. Den öffnen Sie mit einem Doppelklick auf das Briefsymbol in der Taskleiste. Um eine Mail zu lesen, reicht ein Klick auf Nachricht ansehen.

Ist eine Mail fälschlicherweise im Papierkorb gelandet bringt ein Klick auf Wiederherstellen sie zurück in den Posteingang. Mit Papierkorb leeren löschen Sie die darin enthaltenen Mails und machen so Speicherplatz frei. Haben Sie ein hohes Spam-Aufkommen, lohnt es sich, den Papierkorb automatisch zu leeren. Das lässt sich automatisieren. Öffnen Sie die Einstellungen und klicken Sie auf Allgemeine Einstellungen. In der Rubrik Papierkorb stellen Sie ein, wie lang eine Mail im Papierkorb bleiben soll. Bei einem hohen Spam-Aufkommen reduzieren Sie diese Dauer auf 1 bis 2 Tage. Sie sollten dann aber täglich kontrollieren, ob nicht eine wichtige Mail fälschlicherweise im Papierkorb gelandet ist.

6 Wortliste anpassen

Eines der Kriterien, nach denen der Spamihilator Mails beurteilt, ist die Spam-Wörter-Liste. In dieser Liste stehen verschiedene Wörter, die häufig in Spam-Mails vorkommen. Jedem Wort ist zusätzlich ein Wert zugeordnet. Je höher dieser Wert ist, desto eher wird die gesamte Mail als Spam klassifiziert. Diese Liste können Sie bearbeiten und anpassen. Dazu öffnen Sie die Einstellungen und klicken unter Filtereigenschaften auf Spam-Wörter. Kommt eines der Wörter häufig in Ihrer Korrespondenz vor, entfernen Sie es mit einem Klick auf Löschen aus der Liste oder setzen Sie nach einem Klick auf Ändern den Spam-Wert herunter. Ein Klick auf Neu ermöglicht es, eigene Begriffe zur Liste hinzuzufügen. Einfach Begriff und den gewünschten Wert in die Maske eintragen.

Norton Internet Security

Norton Interent Security ist ein Allround-Paket für die Sicherheit Ihres Computers. Es enthält neben einer Firewall einen Virenschutz sowie einen Spam-Filter. Zusätzlich gibt es eine Kindersicherung für den Computer.

1 Das lokale Netzwerk als vertrauenswürdig einrichten

Damit Sie in Ihrem lokalen Netzwerk ungehindert arbeiten können, sollten Sie es in der Firewall als vertrauenswürdig einrichten. Dazu starten Sie das Hauptprogramm und klicken auf Norton Internet Security. Im Fester Status & Einstellungen klicken Sie auf Persönliche Firewall. Dadurch öffnet sich links eine Sprechblase. In dieser Blase klicken Sie auf Konfigurieren. Öffnen Sie nun den Reiter Netzwerk und darin den Reiter Vertrauenswürdig. Ein Klick auf Hinzufügen öffnet einen Assistenten für die Freigabe. Da ein lokales Netzwerk meist aus mehreren Computern besteht, ist es sinnvoll, auf der ersten Seite des Assistenten die Option Bereich verwenden auszuwählen. In die Zeilen geben Sie die niedrigste und die höchste in Ihrem Netzwerk vergebene IP-Adresse ein. Das können zum Beispiel 192.168.0.1 und 192.168.0.100 sein. Anschließend klicken Sie auf OK.

2 Den Internet-Zugang regeln

Ebenfalls im Fenster Status & Einstellungen finden Sie den Reiter Programme. An dieser Stelle legen Sie fest, wie sich die Firewall bei bestimmten Programmen verhält. Ist die automatische Programmsteuerung aktiviert, steuert die Firewall den Internetzugriff für die gängigen Internetprogramme selbsttätig. Ist ein Programm unbekannt, fragt die Firewall nach.

Am unteren Ende der Seite sehen Sie eine Liste mit den Programmen, die eine Internetverbindung herstellen. Diese Liste dürfen Sie ändern. Dazu genügt ein Klick auf das kleine Pfeilchen in der Spalte Internet-Zugriff vor dem Programmnamen. Im dann erscheinenden Kontextmenü wählen Sie, wie das Programm behandelt werden soll. Unter Benutzerdefiniert sehen Sie die Regeln für die Anwendung. Mit Hinzufügen stellen Sie eigene Regeln auf. Etwa in welche Richtung der Datenverkehr gehen darf und mit welchem Protokoll das geschieht. Auch die erlaubten Sites und IP-Adressen lassen sich einschränken.

3 Eindringlinge melden

Die Intrusion Detection von Norton Internet Security erkennt und blockiert Angriffe aus dem Internet automatisch. Klicken Sie unter Norton Internet Security/Status & Einstellungen diese Funktion an, erscheint der Button Konfigurieren. Normalerweise meldet die Software jede durch die Intrusion Detection blockierte Verbindung. Nerven Sie die häufigen Warnungen, entfernen Sie den Haken vor Benachrichtigen wenn Intrusion Detection Verbindungen blockiert.

In zweiten Reiter AutoBlock ändern Sie die Einstellungen der Auto-Block-Funktion. Dieses Feature erkennt angreifende Computer und sperrt sämtlichen Verkehr von diesen Computern für eine bestimmte Zeitspanne. In der Standard-Einstellung sind das 30 Minuten. Reicht Ihnen das nicht, lässt sich bei massiven, langfristigen Angriffen die Spanne bis auf 48 Stunden erhöhen. Ist ein Computer blockiert, reicht ein Klick auf Freigeben, um ihn wieder zu erlösen. Soll ein Rechner niemals blockiert werden, klicken Sie auf Ausschlüsse. Unter Ausgeschlossene Computer auf Hinzufügen klicken und die Adresse oder den Adressbereich eingeben.

BitDefender 8 Professional Plus

Bit Defender 8 Professional Plus vereint eine Firewall mit einem Virenscanner und einem Spamfilter. So ist Ihr Computer rundum geschützt.

1 Updates

Der Bit Defender sollte immer auf dem neuesten Stand bleiben, damit er Ihren Computer wirksam schützen kann. Wo und wie oft die Software nach Updates schaut, bestimmen Sie in der Rubrik Updates unter Einstellungen. Hier legen Sie fest, wie häufig das Programm nach Updates sucht. Voreingestellt ist ein Intervall von drei Stunden. Wollen Sie das ändern, klicken Sie auf das Kästchen vor Alle [3] Stunden prüfen und geben Sie das gewünschte Intervall ein.

2 Firewall konfigurieren

Will ein bestimmtes Programm zum ersten Mal ins Internet gehen, fragt die Firewall, ob Sie das erlauben. Mit Ja lassen Sie die Verbindung zu. Soll die von Ihnen getroffene Entscheidung dauerhaft gelten, setzen Sie ein Häkchen vor Diese Antwort merken. Wollen Sie sich einen Überblick über die vorhandenen Regeln verschaffen, klicken Sie in der Rubrik Firewall auf Zugriff.

Um eine der Einstellungen zu ändern, klicken Sie in der entsprechenden Zeile doppelt auf die Einstellung. Der Begriff verwandelt sich dann in ein Drop-Down-Menü aus dem Sie eine andere Einstellung heraussuchen. Mit Neue Regel stellen Sie eine neue Regel auf. Legen Sie fest, welche Anwendung über welche Ports mit welchem Protokoll auf welche IP-Adressen zugreifen darf.

3 Freunde einrichten

Wollen Sie verhindern, dass die Mails Ihrer Freunde im Spamfilter hängen bleiben? Dann sollten Sie die Absender auf die Liste der Freunde setzen. Dazu öffnen Sie die Rubrik Antispam und klicken auf die drei Pfeile hinter Liste der Freunde. Hier können Sie einzelne E-Mail-Adressen hinzufügen oder ganze Domänen freigeben. Um eine Domäne hinzuzufügen, klicken Sie oben auf Domänen-Name und tippen den Namen in die Zeile ein, zum Beispiel @chip.de. Anschließend klicken Sie Sie auf den Pfeil rechts von der Eingabezeile, um den Namen zu speichern.

4 Datei- und Netzprüf-Monitor entfernen

Haben Sie den Bitdefender installiert, erscheinen unten rechts auf Ihrem Monitor zwei kleine graue Kästchen mit den Überschriften Datei und Netz. Das ist der Datei- und Netzprüfmonitor. Die grünen Balken unter Datei stehen für Datei-Zugriffe, die roten Balken unter Netz für Zugriffe auf das lokale Netz oder das Internet. Stört sie dieser Monitor, öffnen Sie die Rubrik Antivirus. Entfernen Sie das Häkchen vor Datei- und Netzprüfmonitor anzeigen und die Kästchen verschwinden dauerhaft.

Panda Platinum Internet Security

Schutz vor Viren, Spam und eine Firewall gehören zum Portfolio der Panda Platinum Internet Security. Außerdem kümmert sich das Programmpaket um Spyware und Phishing-Mails.

1 Automatische Updates

Panda Platinum Internet Security aktualisiert automatisch, sobald Sie eine Verbindung zum Internet aufbauen. Damit das funktioniert, müssen Sie im Hauptprogramm unter Automatische Updates/Einstellungen den Benutzernamen und das Passwort angeben, die Sie bei der Registrierung Ihrer Version erhalten haben. In der Standard-Einstellung meldet das Programm jedes Update. Stört Sie das, entfernen Sie das Häkchen vor Bei automatischer Aktualisierung bitte benachrichtigen.

2 Mails von Freunden sichern

Die Software enthält einen Spam-Filter. Damit Mails Ihrer Freunde und Bekannten nicht darin hängen bleiben, setzen Sie deren Namen auf die Liste der bekannten Absender. Dazu öffnen Sie im Hauptprogramm die Rubrik Anti-Spam-Schutz und klicken auf Einstellungen. Hier tippen Sie die Adresse oder den Namen der Domain ein, der Sie vertrauen möchten und klicken auf Hinzufügen.

3 Schutz vor Phishing

Panda Platinum Internet Security erkennt auf Wunsch Phishing-Mails, die es auf Ihre Bankdaten abgesehen haben. Um diese Funktion zu aktivieren, öffnen Sie die Rubrik Schutz vor Betrug und setzen ein Haken vor Aktivieren. Zusätzlich sollten Sie auf Einstellungen klicken und einen Haken vor Phishing (betrügerische E-Mails) erkennen setzen.

Aktualisiert am: 25.11.2005


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