Follower sind keine Währung
Ich bin keine Währung. Punkt. Doch das verstehen viele anscheinend nicht, die den Twitter-Nutzer an sich als Währung sehen. Wie sonst soll ich verstehen, wenn mir jemand 1.000, 2.000 oder mehr Twitter-Follower in nur drei Tagen verspricht.
Follower-Versprechen halte ich für unseriös
Das klingt wie "so machen Sie im Internet 5.000 Euro nebenbei ohne Arbeit" - und genauso seriös ist das Follower-Versprechen auch in meinen Augen.
Wobei: Wer ein paar Tausend Follower in einer Woche haben will, schafft das auch. Einfach einen Dienst verwenden wie Tweepi und dort Leuten folgen wie blöde. Mit ein wenig Geschick kommt man so im Handumdrehen an Hunderte von Gefolgsleuten.
Doch was bringt das? Nichts.
Denn wer sich auf diesem Weg mit Followern versorgt, bekommt genau das, was wer verdient: Internet Marketer zu Hauf, E-Book-Publisher in Massen und jede Menge leerer Versprechungen. Oh, nicht zu vergessen, die Persönlichkeitstrainer und die Heilsbringer an sich. Nichts gegen diese Personengruppen - aber mich interessieren sie nicht.
Und umgekehrt ist auch nicht zu erwarten, dass sie sich für meine Dienstleistungen oder für mich als Person interessieren. Sie sehen in mir einen potenziellen Kunden. Die Erwartung ist gerechtfertigt. Schließlich bin ich ihnen ja gefolgt.
Ein Follower sollte etwas anderes sein: Jemand, der sich für mich und meine Arbeit interessiert. Schließlich will ich Aufmerksamkeit und das wird nicht nur mir so gehen. Solche Leute kommen von alleine, nur dauert das seine Zeit und kostet Geduld.
Viele gehen auch wieder - warum auch nicht. Wenn ich Follower verliere, verliere ich als Mensch oder Dienstleister keinen Wert - nur ein klein wenig Aufmerksamkeit. Und das ist zu verschmerzen.
Mehr dazu:
Info-Telefon: 0911/974 83 16
Info-Email: info(at)goldmann.de




