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Funknetzwerk langsam: WLAN überprüfen

Falls Sie ein Funknetzwerk verwenden und die Daten nur tröpfeln, überprüfen Sie zusätzlich folgende Punkte:

Tauscht gerade noch ein weiterer Computer im Funknetzwerk Daten aus? Alle an einen Access Point angeschlossenen Computer verwenden dieselbe Funkfrequenz. Dadurch sinkt die zur Verfügung stehende Bandbreite für jeden einzelnen Computer. Das bremst. Schalten Sie am besten alle anderen Computer aus, die ebenfalls das Funknetz verwenden.

Die Wahl des richtigen Aufstellungsortes entscheidet über Highspeed oder Schneckentempo. Die größte Bremse für Funknetze sind Wände. Deshalb den Access Point am besten dort aufstellen, wo freie Sicht zu den meisten Clients herrscht. Falls doch eine Wand dazwischen ist, sollten Sie darauf achten, dass eine gedachte Linie zwischen Access Point und Client möglichst im rechten Winkel durch die Wand tritt. Falls die Linie schräg verläuft, wird die zu durchquerende Strecke immer länger. Beispiel: Ist die Wand 10 cm dick und führt die Linie im Winkel von 45 Grad durch die Wand, sind immerhin schon 14,41 cm zu durchdringen. Je flacher der Winkel, desto weiter der Weg.

Weitere Bremser sind Mikrowellenherde oder Funktelefone, wie Sie im Haus zum Einsatz kommen. Die drahtlosen Telefone senden auf derselben Frequenz wie das WLAN, Mikrowellen können ebenfalls den Funkverkehr stören, sobald sie eingeschaltet sind.

Und natürlich sollten Sie nachsehen, ob wirklich alle Komponenten des WLAN den schnellen 802.11g-Standard unterstützen. Nur dann ist das Funknetz flott genug.

Hakt es danach immer noch, wechseln Sie den Funkkanal. Denn möglicherweise stört ein anderes Funknetzwerk oder ein Funktelefon in der Nähe den Datenverkehr Ihres Netzes. Um das zu beheben, schalten Sie Access Point und Client nacheinander um zwischen Kanal 1, 6 und 13.

Auf die Kanäle dazwischen können Sie verzichten. Grund: Das von Funknetzwerken verwendete Frequenzband zwischen 2,4 und 2,4835 GHz ist in Europa in 13 Kanäle unterteilt. Diese Kanäle nutzen jeweils einen Teil des Frequenzspektrums zwischen 2,4 und 2,483 GHz. Die Kanäle überlappen jedoch und stören damit einander. Letztlich bleiben also nur drei Kanäle, die einander nicht ins Gehege kommen.

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Aktualisiert am: 26.11.2005




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