Sei es für den Anschluss eines zweiten Bildschirms, zum Spielen oder für anspruchsvolle 3D-Anwendungen. Eine neue Grafikkarte kann für den entscheidenden Performance-Schub sorgen. Lesen Sie hier, wie Sie eine neue Karte einbauen.
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Alles, was Sie für den Umbau brauchen, ist ein Kreuzschlitzschraubendreher. Ideal ist einer mit einer magnetischen Spitze. Dann fliegt die Schraube nach dem Herausdrehen nicht im Gehäuse herum. Und auch das Einschrauben der neuen Grafikkarte wird damit leichter. Zur Not tut es aber auch ein normaler Schraubendreher.
Das Gehäuse sollte nach Möglichkeit flach auf dem Tisch liegen. Grafikkarten lassen sich zwar auch in einem stehenden Towergehäuse einsetzen - doch das ist oft mit unbequemer Frickelei verbunden.
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Legen Sie die neue Grafikkarte gleich bereit. Überlegen Sie auch, wo Sie die alte Karte unterbringen wollen. Vielleicht haben Sie ja noch die Original-Verpackung - das ist ideal, falls Sie die alte Karte vielleicht noch bei Ebay verkaufen oder jemandem schenken wollen. Ansonsten packen Sie die alte Karte einfach in die neue Packung oder werfen sie in die Kiste für Hardware-Altteile.
Achtung: Elektronik-Schrott - und dazu gehören ausgemusterte Grafikadapter - gehören nicht in den Hausmüll!
Alte Karte entfernen
Ans Werk! Zunächst entfernen Sie die alte Karte. Lösen Sie dazu die kleine Schraube, mit der die Karte in der Rückblende des Computers fixiert ist. Legen Sie die Schraube beiseite - am besten in einen Unterteller oder eine Tasse. So verschwindet das Schräubchen nicht.
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Anschließend lösen Sie den Riegel an der Rückseite des Steckplatzes. Damit geben Sie die Karte zum Herausziehen frei.
Nehmen Sie die Karte mit beiden Händen und ziehen Sie sie vorsichtig heraus. Achten Sie darauf, dass Sie beim Greifen der Karte keine Bauteile beschädigen, beispielsweise Kondensatoren.
Legen Sie die alte Karte danach weg.
Neue Karte einsetzen
Bevor Sie die neue Karte einsetzen, vergewissern Sie sich, dass genug Platz ist. Vor allem bei lüfterlosen Karten ist es besser, wenn der Steckplatz neben der Grafikkarte frei bleibt - manche lüfterlose Grafikmonster haben ohnehin so dicke Kühler, dass sie die Breite von zwei Einbauschächten brauchen.
Nehmen Sie die neue Karte mit beiden Händen und drücken Sie sie gleichmäßig in den Steckplatz. Je nach Karte und Board müssen Sie dabei einigen Widerstand überwinden. Danach schließen Sie den kleinen Riegel wieder, um die Karte zu fixieren. Diesen Mechanismus finden Sie übrigens nicht nur bei AGP-Grafikkarten, sondern auch bei modernen PCIe-Adaptern.
Bei einigen High-End-Grafikkarten müssen Sie eine zusätzliche Stromversorgung anschließen. Den passenden Stecker finden unter den vom Netzteil wegführenden Kabeln. Haben Sie noch ein älteres Netzteil ohne passenden Stecker, brauchen Sie möglicherweise einen Adapter, der aber in der Regel mit der Grafikkarte geliefert wird.
Tipp: Vor allem die leisen, passiv gekühlten Grafikkarten sorgen für dicke Luft im PC. Falls Sie sich für so ein Modell entscheiden, sollten Sie einen zusätzlichen Gehäuselüfter einbauen. Am besten für lärmempfindliche Ohren sind 12cm-Lüfter. Die rotieren nicht so schnell, schaufeln aber eine Menge Warmluft aus dem Gehäuse.
Glidetrack ruckelt: Sauber machen
Video: Western Digital Scorpio Blue



