So sehr ich mich über Probleme mit iPhoto und USB beschwert habe - der iMac ist dennoch die ideale Maschine für Podcasts. Das Werkzeug der Wahl heißt GarageBand und ist bei iLife '06 dabei. Das wird derzeit mit jedem neuen iMac ausgeliefert.
GarageBand hat eine eigene Vorlage für Podcasts. Wird die geladen, stehen Tonspuren für eine männliche und eine weibliche Sprecherstimme zur Verfügung, ebenso wie eine Spur für Jingles und Radio-Sounds.

Die Jingles können Sie aus einer Bibliothek von 418 kurzen Musikstücken und Soundschnipseln wählen, die nach Musikarten kategorisiert ist. Die Radio-Sounds stehen als Software-Instrument zur Verfügung. Am besten lassen sie sich über ein Keyboard abrufen. Bislang habe ich diese Töne aber noch nicht verwendet.
Mit einem vernünftigen Mikrofon können Sie in GarageBand gleich loslegen. Einmal aufgenommene Tracks lassen sich leicht schneiden und nachbearbeiten - ein "Ääääh" erkenne ich inzwischen schon an der Wellenform. Übrigens richtet sich das Schneiden nicht nach irgendwelchen Takt-Rastern, wie ich an anderer Stelle im Web mal gelesen habe. GarageBand erlaubt Pixel-genaues schneiden.
Zusätzlich hat GarageBand eine Spur für Bilder. Die werden dann an den entsprechenden Stellen des Podcasts eingeblendet.
Den fertigen Podcast speichert Garageband als m4p-Datei. Sie in MP3 umzuwandeln ist nicht zwingend nötig, aber kompatibler. Das Umwandeln geht mit iTunes.
