Ich habe den Kindle Paperwhite fast nicht aus der Packung bekommen

Am 9. Oktober kam endlich der neue Kindle Paperwhite von Amazon. Bislang habe ich mich mit dem alten Kindle Touch durch die E-Books bewegt. Nun wollte ich endlich ein Gerät mit Hintergrundbeleuchtung, besserer Auflösung und schnelleren Reaktionszeiten. All das habe ich auch bekommen. Aber nicht auf Anhieb.

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Widerspenstige Plastikhülle

Beim Öffnen der Packung strahlt mir gleich der Paperwhite entgegen. Eingepackt in eine Plastikhülle. Die lässt sich zwar leicht öffnen. Allerdings weigert sich der Reader zunächst, seine Schutzhülle zu verlassen. 

Der Kindle Paperwhite steckt fest in seiner Schutzhülle

Nach kurzem Rumfummeln habe ich den Paperwhite dann endlich in der Hand und kann ihn anschalten.

Es passiert erst einmal nichts und ich habe Zeit, die Packung noch genauer anzusehen. Mit im Paket ist ein gut 1,50 Meter langes USB-Kabel. Ein Netzteil gibt es aber nicht. Zum Aufladen verwende ich später ein älteres iPhone-Netzteil ohne Probleme.

Vielleicht muss der Paperwhite booten, vielleicht hat er auch nur tief geschlafen. Erst nach ein paar Sekunden meldet sich das Gerät und ich kann loslegen.

Die Konfiguration

Durch die Konfiguration geht es flott: WLAN einrichten, Amazon-Account anmelden. Doch dann wird es zäh. Der Amazon Kindle Paperwhite besteht darauf, ein Bildschirm-Tutorial mit dem Kunden durchzugehen. Abbrechen? Unmöglich.

Der erste Schritt im Tutorial verwirrt mich. Da steht etwas von „Cloud“ und auf dem Bildschirm ist dieser Begriff auch fett geschrieben. Also denke ich, dass ich darauf tippen muss. Als sich nichts rührt, glaube ich, dass der Kindle abgestürzt ist.

Also entscheide ich mich für den klassischen Trick: Ausschalten und wieder einschalten. Nach kurzer Wartezeit reagiert der Kindle dann und ich tippe dann auch die richtige Stelle an. Endlich kann mich durch das Tutorial wühlen.

Kindle Paperwhite mit Tutorialzwang

Nach dem Tutorial darf ich endlich meine Bücher aus der Cloud holen und mit dem Lesen beginnen. 

Der Eindruck vom Bildschirm: Super Auflösung, sehr gute, gleichmäßige Ausleuchtung und sehr gute Reaktionszeiten beim Umblättern oder beim Eingeben von Textstücken. Gegenüber dem alten Kindle Touch definitiv ein lohnendes Upgrade.

Für mich hat sich der Kauf gelohnt, ich freue mich auf viele Lesetage.

Matthias Matting von Selfpublisher.de hat den Kindle auch schon kurz getestet.

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