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Mein eigenes Radio

Radiosendungen im Internet faszinieren - ob sie nun gestreamt werden oder in einem Podcast landen.

Der Vorteil der Sendungen: Ich erfahre lehrreiches und sinnvolles zu meinen Lieblingsthemen, kann mich aber nebenher noch mit anderem beschäftigen. Meine Lieblingssendung .NET Rocks zum Beispiel läuft nebenher. Wenn ich etwas interessantes höre, halte ich ein und lausche genauer.

Klar, dass ich das auch mal selbst probieren möchte. Nach einigen Unterhaltungen mit Freunden und Kollegen weiß ich: Mit einem simplen PC-Mikro und der On-Board-Soundkarte komme ich in Sachen Klangqualität nicht weit. Aber bevor ich meinem High-Tech-Kaufimpuls nachgebe, muss es erstmal das Sennheiser-Headset tun.

Ausgestattet mit Audacity wage ich denn den ersten Versuch. Zunächst einmal will die Hemmschwelle überwunden sein, in ein Mikro zu sprechen.

Die ersten Versuche enden denn auch in seltsamen Gebrabbel und Versprechern. Nach einer knappen halben Stunde habe ich dann die ersten rund 40 Sekunden Text zusammen, mit denen ich einigermaßen zufrieden bin.

Das angenehme an Audacity ist, dass ich mehrere Aufnahmen aneinander stückeln kann. Ist ein Satz nicht gelungen, spreche ich ihn neu. Dumm nur, dass am Anfang jeder neuen Aufnahme ein Knackser zu hören ist. Vielleicht kommt der vom Mikro? Für das erste werde ich deshalb am Anfang jedes Takes mich einmal Räuspern oder einen anderen Laut von mir geben. Dann ein bisschen warten und losreden.

Fein auch, dass sich das fertige Material schneiden lässt. Da ich relativ langsam spreche und hin und wieder längere Pausen einlege, kann ich in der Regel auch zwischen zwei Wörtern schneiden. Und die Wellenform für das "äääh" erkenne ich inzwischen auch schon ohne mir ein Stück anzuhören. Das lässt sich auch prima herausschneiden :-)

Arbeitsbildschirm von Audacity

Aktualisiert am: 28.12.2011



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