Damit Sie nicht meinen, ich würde nur auf dem blitzsauberen Rennrad durch den winterlichen Alltag streifen, habe ich mich heute auf mein Mountain Bike gesetzt. Und ich bin sogar damit los gefahren.
Eingepackt wie gestern auf dem Rennrad ging es los über Feldwege und durch den Wald. Ich habe mir eine besonders sonnige Route ausgesucht. Denn das Zentralgestirn war heute den ganzen Tag zu sehen. Unter meinen Zwiebelhäuten ist es mir zeitweise ganz schön heiß geworden.
Einigermaßen unterschätzt habe ich die Qualität der Wege. Schnee und Eis lagen nur noch an wenigen Stellen. Aber dafür war der Boden klatschnass und stellenweise ekelhaft schlammig. Einige Passagen waren so vermatscht, dass Kette und Schaltung fast ihren Dienst quittiert haben, so sehr waren sie zugesetzt mit der Pampe.
Nach dem sonnigen Matschpart kam noch eine Runde im Wald. Dort war es reichlich schattig. In der Sonne hatte ich eher so ein 5-Grad-Celsius-Gefühl - im Wald traf mich dann die harte Realität. 0 kalte Grad. Und da es schon später am Nachmittag war, verschwand die Sonne ganz.
Und morgen bleibe ich mal den ganzen Tag in der guten Stube und taue wieder auf ;-)
Hier noch ein paar Bilder vom Mountain-Bike nach dem Ausflug.
Bei Null Grad mit dem Mountain Bike
Mountain Bike: Überschuhe reichen nicht
