Neulich flog ich drei oder vier Meter weit. Im Stadtwald. Der Grund: Der Vorderreifen meines Mountain Bikes hatte nur noch wenig Luft. Die Folge: An einer schon 100mal gefahrenen Stelle bin ich mit dem Vorderrad im spitzen Winkel auf eine Wurzel gekommen. Statt abzurutschen oder darüberzufahren hat der schlappe Vorderreifen wo weit nachgegeben, dass sich die darunter liegende Felge mit der Wurzel verkantet hat.
Es war ein deftiger Aufprall. Schaltkäfig verbogen, ein paar Schrammen am Rad und einige Schrammen an mir.
Das ist das gefährliche an Tubeless-Reifen. Die kann man auch noch mit minimalem Druck fahren. Das ist super auf Matsch. Und man holt sich im Gegensatz zu Schlauchreifen keinen Snakebite.
Ich habe gelernt. Seit dem Flug (waren es jetzt fünf oder sechs Meter?) prüfe ich den Reifendruck jetzt besser, bevor ich auf Tour gehe.
Mountain Bike: Matsch für die Glaubwürdigkeit
Mountain Bike fahren im Januar
