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Netwatch Dezember 2001 (Ausgabe 2/2002)

(07.12.01)

Das Bezahlweb kommt

Anbieter wie T-Online und Springer wollen Geld für ihre Dienste verlangen. Dabei setzten sie verschiedene Abrechnungsmodelle ein. T-Online plant ein Breitbandportal namens T-Vision, das kostenpflichtige Inhalte wie Filmausschnitte, Kurzfilme und Konzertmitschnitte führt. T-Online will die Gebühren pro Abruf berechnen und über die Telefonrechnung einziehen. Auch Bild.de plant Gebühren. So sollen bald exklusive Inhalte wie Interviews mit Prominenten oder Spiele kostenpflichtig sein. Laut Bild.de könnte es in einem zweiten Schritt auch eine monatliche Grundgebühr geben. Web.de setzt auf einen Club, der privaten Nutzern Vorteile bieten soll. Wer für fünf Euro pro Monat Clubmitglied wird, erhält 100 statt acht MB Speicher für sein Gratis-E-Mail-Konto und eine kostenlose 01212- Telefon Wunschnummer samt Fax und Anrufbeantworter. Daneben soll es exklusive Angebote, wie Konzertkarten für ausverkaufte oder geschlossene Veranstaltungen und Rabatte bei Web.de-Partnern geben. Web.de plant innerhalb der nächsten zwei Jahre jeden zehnten seiner Kunden zum Clubmitglied zu machen. Das würde jährliche Einnahmen von bis zu 72 Millionen Euro bringen. Damit dieses ehrgeizige Ziel erreichbar wird, hat das Unternehmen ein Tochterunternehmen gegründet, die Club Service GmbH. Die soll sich um die Clubmitglieder kümmern.

Web.de * www.web.de/

Bild.de * www.bild.de/

T-Online * www.t-online.de/

(04.12.01)

Amazon übernimmt Egghead

Amazon.com hat den insolventen Online-Händler Egghead für 6,1 Millionen Dollar gekauft. Egghead hatte als Computer und Elektronikhandelskette begonnen und sich 1998 komplett auf den Internethandel verlegt. Bereits im August diesen Jahres hat Egghead Gläubigerschutz beantragt. Nach dem ein Übernahmeangebot von Fry’s Electronics geplatzt war, musste das Unternehmen im Oktober die Auftragsannahme stoppen. Amazon hat die Domain und andere immaterielle Werte von Egghead übernommen. Die Domain Egghead.com ist bereits auf den Electronic store von Amazon umgeleitet. Amazon will mit dem bekannten Markennamen eine neue Tochterseite aufbauen.

Amazon * www.amazon.com/

Egghead * www.egghead.com/

(21.11.01)

Versandkosten in Mode

Nur 18 Prozent der Online-Shops liefern versandkostenfrei. Im Mai 2000 verzichteten noch 66 Prozent der Versender auf Porto- und Versandgebühren. Zu diesem Ergebnis kommt ein Test der GfK im Auftrag des Webmagazins e-Market. Getestet wurden 100 deutsche Online-Shops auf Kundenorientierung und Qualität des Marketings. Bei der Studie kam auch heraus, dass die großen Versandhäuser zwar die höchsten Umsätze im Internet machen, die kleinen aber oft kundenfreundlicher sind. So schaffte es der Computer Direktversender Dell nur auf Platz 93 in Sachen Kundenorientierung. Am besten hat in der Studie der europäische Weinhändler Rouge&Blanc abgeschnitten.

GfK * www.gfk.de/

e-Market * www.emar.de/

(29.11.01)

Flugzeug ohne Netz

Vorerst gibt es kein schnelles Internet in Fliegern der United Airlines, Delta und American Airlines. Ende November waren Gespräche zwischen Boeing und den Airlines gescheitert. Die US-Luftfahrer sollten am Gemeinschaftsprojekt Connexion by Boeing teilhaben. Das war erst im Juni 2001 gestartet. Als Grund für die Einstellung geben die Luftfahrtgesellschaften den Anschlag am 11. September an. Dennoch ist das Projekt nicht am Ende. Gemeinsam mit der deutschen Lufthansa startet das schnelle Internet voraussichtlich Ende 2002, Anfang 2003. Mit dem Satelliten gestützten System sollen Fluggäste auf Langstrecken E-Mail senden und empfangen, sowie Multimedia-Daten abrufen.

Allein die drei jetzt ausgestiegenen Gesellschaften wollten in insgesamt 1.500 Flugzeugen den Dienst für rund 20 Dollar die Stunde anbieten. Mit dem Ausstieg erhalten Boeings Bemühungen einen Dämpfer, ihr Angebot auszudehnen und sich vom zyklischen Flugzeug-Geschäft unabhängiger zu machen.

Connexion by Boeing * www.connexionbyboeing.com/

(20.11.01)

Hugendubel online

Der Münchener Buchhändler Hugendubel bietet gedrucktes im Netz an. Kunden können auf www.hugendubel.de Bücher bestellen und nach Hause liefern lassen -- für drei Euro Versandkosten. Preiswerter ist es, die Bestellung nach zwei Tagen selbst im Laden abzuholen. Der Buchhändler mit 26 Filialen positioniert sich nicht als direkter Gegner von Amazon. Vielmehr verfolge man eine Strategie der Multichannel-Integration, so der Internet-Berater und Hugendubel-Betreuer E-Trend. Zu Deutsch: Waren sollen sowohl über das Internet wie auch vor Ort in den Filialen verkauft werden. Man wolle den Kunden über das Internet in den Handel führen, so E-Trend-Sprecher Dr. Wilko Reinhardt. Ob gerade die versandfreundlichen Bücher den Mehrkanal-Test bestehen, wird sich zeigen.

Hugendubel * www.hugendubel.de/

(07.12.01)

Hat es geboomt?

4,1 Milliarden Euro soll das Weihnachtsgeschäft den Online-Händlern in Europa bringen. Das sagen die Markt-Studierer von Forrester Research. Gegenüber dem Vorjahr sei dies eine Steigerung um rund 60 Prozent. Der Grund für den prognostizierten Anstieg sei die gewachsene Anzahl der Internet-Nutzer. Zwischen Januar und Oktober 2001 sind allein in Deutschland 24 Prozent, in Großbritannien 31 Prozent neue User hinzugekommen. Die Vorhersage für Deutschland kommt vom Hauptverband des Deutschen Einzelhandels. Demnach sollen rund 500 Millionen Euro für Weihnachtsgeschenke über den virtuellen Ladentisch gehen. Was die Prognosen taugen, wird sich in diesen Tagen zeigen.

Forrester * www.forrester.com/

HDE * www.einzelhandel.de/

(27.11.2001)

Chemiestudium im Internet

Das Projekt „Vernetztes Studium der Chemie“ will die Inhalte des Chemiestudiums ins Internet bringen. Studenten der Chemie im Haupt- oder Nebenfach, Lehrer und Schüler sollen das Angebot nutzen. Das Bundesforschungsministerium fördert das Projekt mit 41 Millionen Mark in fünf Jahren. Verfasst werden die einzelnen Lernmodule von 16 Arbeitsgruppen an 13 Universitäten unter der Leitung des Fachinformationszentrums Chemie. Erste Ergebnisse der Zusammenarbeit hat das FIZ Chemie im Dezember in Form eines Adventskalenders präsentiert: hinter jeder Weihnachtskugel hat sich ein Kapitel aus der Chemie versteckt. Größere Abschnitte des Projekts sind schon auf den Rechnern der beteiligten Universitäten verfügbar. So hat die Universität Erlangen zum Beispiel einen interaktiven Kurs zur Chemie für Mediziner ins Internet gestellt. Die Lernmodule enthalten dreidimensionale Molekülmodelle, Filme von Versuchen und animierte Grafiken.

Vernetztes Studium Chemie * www.vs-c.de/

FIZ Chemie * www.fiz-chemie.de/

Uni Erlangen: Chemie für Mediziner * www2.chemie.uni-erlangen.de/projects/vsc/chemie-mediziner-neu/index.html

Computerchannel eingestellt

Neustes Opfer der Netz-Panik ist der Computerchannel. Das Computer Online-Magazin wird wegen „mangelnder wirtschaftlicher Perspektiven“ eingestellt. Das Ende für den Computer-Kanal kommt im ersten Quartal 2002. Mit dem plötzlichen Rückzieher überraschen die Medienmacher von Gruner und Jahr die Branche. Kenner hatten dem Verlag mehr Durchhaltevermögen zugetraut. Denn der am 22. Februar 2000 gestartete Dienst Computerchannel konnte mit hohen Besucherzahlen aufwarten. Im Oktober verzeichnete der Dienst über eine Million Besucher und hielt damit souverän die Spitze unter den deutschen Computer-Webseiten. Diese hohen Zahlen hatte der Kanal nicht nur guten redaktionellen Beiträgen zu verdanken. Mit Download-Aktionen wie Moorhuhn 2 generierte der Dienst im August 2000 gigantische Abrufraten.

Im Oktober reagierte Gruner und Jahr auf die Werbeflaute und begann, Computerchannel umzubauen. Die Leser sollten herunter geladene Software gleich über den Kanal kaufen und frei schalten können. Über eine Händlerdatenbank stellt Computerchannel außerdem Preisvergleiche an und vermittelt Leser an Online-Shops weiter.

Aber all das hat nichts gebracht. Und die Redakteure sind enttäuscht: „Es ist schon traurig, wenn man gesehen hat, mit wie viel Elan hier ein Riesen-Pensum beackert wurde. Und dann einfach Licht aus,“ schreibt Computerchannel-Testredakteur Axel Mino auf der Forensite „Forum Romanum“.

Im Rahmen einer Umstrukturierung des Online-Geschäfts bei Gruner und Jahr verlieren 75 Mitarbeiter ihre Stellen. Gruner und Jahr konzentriert sich auf die Online-Aktivitäten seiner Zeitschriften.

Computerchannel * www.computerchannel.de/

(01.12.01)

Euro bei Ebay

Ebay stellt seine Abrechnung auf Euro um und erhöht die Preise. Betroffen sind Angebotsgebühren und Extra-Leistungen. Von Preiserhöhungen verschont bleiben die Verkaufsprovisionen. Da der Mindeststartpreis von einer Mark auf einen Euro steigt, entfällt die bisher günstigste Provision von 35 Pfennig. Jetzt muss man mindestens 25 Eurocent investieren, um einen Artikel bei den Versteigerungen anzubieten. Dafür spart in Zukunft, wer seinen Artikel zu einem Startpreis um zehn Mark einstellen will. Statt einer Mark sind nur noch 40 Eurocent fällig. Teuer wird es allerdings, wenn das Angebot ein paar Extras bekommen soll. So kostet das Bilderpaket in Zukunft 1,50 Euro statt zwei Mark. Dia Show und XXL Bild erhöhen sich von 1,50 Mark auf einen Euro. Die größten Preissprünge gibt es bei den Top-Angeboten. Hier verdoppelt sich der Preis für das Top Angebot in einer Kategorie fast von 15 Mark auf 14,95 Euro.

Ebay * www.ebay.de

(06.12.01)

BTX-Banking bleibt

T-Online stellt BTX oder T-Online Classic zum 31.12.2001 ein, Online Banking bleibt jedoch. Die Anwahl-Nummer 01943131 wird ab dem fünften März 2002 nur noch den Banken zur Pflege ihrer Anwendungen zur Verfügung stehen. Zeitgleich mit dem Ende von BTX verlässt auch Eric Danke T-Online. Eric Danke hatte in den achtziger Jahren den BTX mit aufgebaut und seit 1995 an T-Online mitgearbeitet. Zuletzt war er Technikvorstand des Unternehmens. Sein Nachfolger in dieser Position wird Andreas Kindt, der von T-Systems Nova kommt. BTX hatte 1980 als bundesweiter Online-Dienst gestartet. Sein großer Vorteil gegenüber dem Internet heute: Anbieter konnten ihre Dienstleistungen berechnen und das Geld via Telefonrechnung einziehen lassen.

T-Online * www.t-online.de

(28.11.2001)

Bertelsmann löst auf

Bertelsmann hat seine E-Commerce Group aufgelöst. Deren Chef Andreas Schmidt hat daraufhin das Handtuch geworfen und verlässt das Unternehmen. Die Geschäfte der Bertelsmann eCommere Group (BeCG) wird die Direct Group Bertelsmann mit übernehmen. BeMusic führt die Vermarktung der Online-Musik weiter. Andreas Schmidt hatte als Leiter des E-Commerce an der Napster Übernahme mitgewirkt und war mit verantwortlich für den Aufkauf von CDNow und Myplay. Die meisten Internet Aktivitäten sind wie Napster und BOL jedoch nicht profitabel.

Bertelsmann * www.bertelsmann.de/

(29.11.01)

Jugendschutz im Internet

Nicht jugendfreie Inhalte sollen im Internet nur noch zwischen 23 und sechs Uhr abrufbar sein. Dies ist das Ergebnis von einjährigen Verhandlungen zwischen Bund und Ländern. Der Jugendschutz soll zukünftig Ländersache sein, allerdings vorbehaltlich eines Mitspracherechts des Bundes. Um die Sendezeitbegrenzung einzuhalten wurde eine so genannte „Positivliste“ für jugendfreie Angebote vorgeschlagen. Die „Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia“ FSM kritisiert dieses Vorhaben angesichts der Menge von Milliarden an Internetseiten als unsinnig. SPD und FDP haben bereits Widerstand gegen die geplanten Regelungen angekündigt. Eine Erklärung, wie der Jugendschutz technisch umgesetzt werden soll, blieben die Politiker bislang schuldig.

Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia * www.fsm.de/

(30.11.01)

Noch mehr Internet Nutzer

Die Zahl der Internetnutzer ist im letzten Halbjahr in den wichtigsten Europäischen Märkten von 77,7 Millionen auf 88,9 Millionen gestiegen. Deutschland verzeichnet mit einem Plus von 23 Prozent das größte Wachstum. Auch Großbritannien und Belgien können mit 17 Prozent ordentlich zulegen. In Frankreich ist die Zahl der Internetuser nur um 13 Prozent gestiegen. Die Niederlande stagnieren, Spanien verbucht gar einen leichten Rückgang um 100.000. Diese Zahlen hat die zweite gfk-webgauge der GfK Medienforschung erhoben.

GfK * www.gfk.de

(05.12.2001)

Exite@home schließt

Der amerikanische Breitbandanbieter Exite@home wird im Februar seinen Betrieb einstellen. Das Unternehmen hatte wie berichtet im September Konkurs angemeldet und sein Internetportal Exite.com verkauft. Ein Konkursrichter aus San Francisco hatte dem Unternehmen Ende November erlaubt, die Verträge mit seinen Kabelkunden zu kündigen. Die alten Verträge hatten Exite@home wöchentlich einen Verlust von sechs Millionen Dollar beschert. Nach der Kündigung konnten mit einigen kleineren Regionalanbietern Übergangsverträge für die nächsten drei Monate geschlossen werden. Das hat das Unternehmen vor dem sofortigen Aus bewahrt.

Exite@home * www.exite@home.com

AT&T * www.att.com

(21.11.01)

Sheego.com wird eingestellt

Das Internetportal für Frauen Sheego.com wird am 30. November eingestellt. Das Joint Venture von Otto Versand und Axel Springer Verlag war erst am zweiten April 2001 ins Internet gegangen. Die beiden Unternehmen wollen auch weiterhin zusammenarbeiten.

Axel Springer Verlag * www.asv.de

(20.11.201)

Web.de entlässt 148 Mitarbeiter

Web.de kündigt ein Kostensenkungsprogramm an und entlässt 73 Festangestellte, sowie 75 freie Mitarbeiter. Auch der Vorstand wurde verkleinert. Der für den Vertrieb verantwortliche Hans Wachtel verlässt das Unternehmen. Seine Aufgaben übernimmt der Vorstandsvorsitzende Matthias Greve.

Web.de * www.web.de

(03.12.2001)

E-Content-Forum

Digitale Inhalte sollen den Schwerpunkt bei einem e-content Forum in Wiesbaden bilden. Dabei bleiben technische Fragen im Hintergrund. Geplant ist das Forum für den 7. und 8. Februar 2002. Im Veranstaltungsbeirat finden sich unter anderem Vertreter der Holtzbrinck-Gruppe, von Kirch Intermedia und Wissen.de.

e-content forum * www.e-content-forum.de

(23.11.2001)

Fehlende Informationen

Online-Banking-Kunden finden auf den Seiten der Banken oft zu viele, aber nicht die richtigen Informationen. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie von Context Consulting und NFO Infratest. 55 Prozent der Befragten wünschten sich außerdem ein interaktives Lernprogramm von ihrer Bank.

Context Consulting * www.context-consulting.de

(19.11.2001)

Software-Räuber

5400 Sites mit raubkopierter Software oder Hackerinformationen gibt es im Internet. Das entspricht einer Steigerung um 240 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Diese Zahlen veröffentlichte der Software-Hersteller Websense in einer Pressemitteilung.

Websense * www.websense.com

(28.11.01)

Gefälschte Pressemitteilung

Ein Unbekannter hat gefälschte Pressemitteilungen über die angebliche Pleite von Clickfish.com verschickt. Das Unternehmen hat diese Meldung dementiert und Strafanzeige erstattet. Die Mitteilungen waren auf Firmenbriefpapier gedruckt und gingen per Brief an verschiedene Redaktionen.

Clickfish.com * www.clickfish.com

(27.11.01)

6 Milliarden für .de

Um alle fünf Milliarden .de Adressen zu kaufen müsste ein Interessent sechs Milliarden Mark zahlen. Diesen Wert hat die Domain-Handels-Plattform Sedo.de anlässlich der Euroumstellung hochgerechnet. Mit dem Preis liegt Sedo.de nach eigenen Angaben weit unter den Vorstellungen der Anbieter.

Sedo.de * www.sedo.de

(27.11.01)

MyPalm wird eingestellt

Palm stellt seinen Online-Organizer My Palm zum zehnten Januar 2002 ein. Die Mitglieder müssen ihre Daten bis zu diesem Zeitpunkt anderweitig sichern, da diese nach der Einstellung des Dienstes gelöscht werden. Nur Mitglieder des kostenpflichtigen Services Palm.Net haben nach diesem Zeitpunkt noch Zugriff auf ihre Daten.

Palm * www.palm.com

Aktualisiert am: 07.09.2005



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