(16.01.02)
T-Online startet Bezahlinhalte
T-Online startet seine kostenpflichtigen Inhalte. Darunter ist der Platow Finanzbrief, der zweimal pro Woche über die Börse informiert und im Abonnement 17,90 Euro pro Monat kostet. Auch Fitnessvideos für 1,60 Euro pro Stück stehen zum Download bereit.
T-Online * www.t-online.de
(07.01.02)
Verisign kauft .tv
Der Domainregistrar Verisign hat die .TV Corp gekauft. Die hatte 2000 die Vermarktungsrechte an der Top-Level-Domain .tv für 50 Millionen Dollar vom Südseestaat Tuvalu erworben. Verisign zahlt 45 Millionen Dollar in bar für das Unternehmen.
Verisign * www.verisign.com
(17.01.02)
Kazaa verkauft
Die Musiktauschbörse Kazaa hat den Download seiner Clientsoftware eingestellt. Software und Website sind an ein australisches Unternehmen verkauft. Grund für diese Maßnahme ist eine Copyright-Klage.
Kazaa * www.kazaa.com
(04.01.02)
Briefmarken im Internet
Die Deutsche Post bietet in ihrem Internetshop Efiliale Briefmarken, Pakete und andere Postprodukte an. Der Mindestbestellwert beträgt 50 Euro. Dafür wird dann portofrei geliefert. Dazu gibt es online Adress-Suche und Postleitzahlenservice.
Post * www.efiliale.de
(16.01.02)
Handy und Internet warnen
Wie die Financial Times Deutschland berichtet, plant Innenminister Schily ein neues Katastrophen-Warnsystem. Die Bürger sollen per SMS und per Internet gewarnt werden. Die Telekom beteiligt sich bereits an der Entwicklung des Systems.
Financial Times Deutschland * www.ftd.d
(21.01.02)
Kostenloses Ricardo
Das Internet Auktionshaus Ricardo hat die Eröffnungsgebühren für seine Auktionen abgeschafft. Stattdessen wurden die Erfolgsprämien etwas angehoben. So sind jetzt für die ersten 500 Euro vier Prozent fällig. Für größere Beträge fallen drei und 1,5 Prozent an.
Ricardo * www.ricardo.de
(16.01.02)
ebay Gewinne in Europa
Das Internetauktionshaus ebay macht Gewinn: Im vierten Quartal sind es 25,9 Millionen Dollar, im gesamten Jahr 2001 90,4 Millionen Dollar. Das meldet der US-Nachrichtenanbieter Cnet. Die Auktions-Märkte außerhalb der USA erwirtschafteten im vierten Quartal 18 Prozent des Umsatzes. Das soll sich nach Plänen von ebay bis 2005 verbessern. Mit einer Milliarde Dollar sollen die internationalen Niederlassungen ein Drittel zum Unternehmensumsatz beitragen. Bisher ist der deutsche Zweig der einzige Gewinn bringende in Europa. In Asien setzt das Unternehmen auf den koreanischen Markt als Zugpferd.
Auch in den USA will Ebay seinen Gewinn weiter steigern. Kurz nach den positiven Quartalsberichten gab das Unternehmen eine Erhöhung der Auktionsgebühren bekannt. Zwar soll das Einstellen einer Auktion weiterhin dasselbe kosten, doch die Verkaufsprovisionen steigen. Für viele der Kunden ärgerlich wird, dass der in den USA beliebte "Buy it now" Button in Zukunft Geld kosten wird. Fünf amerikanische Cent werden für diese Funktion in Zukunft fällig. Damit ist auch in Deutschland bald eine Gebühr für »sofort kaufen« zu erwaten.
Ebay * www.ebay.de
(18.01.02)
Preis für Lock-Keeper
Das Abwehrsystem Lock-Keeper hat den mit 2500 Euro dotierten Erfinderpreis der Rheinland-Pfalz erhalten. Entwickelt wurde das System vom Institut für Telematik aus Trier. Lock-Keeper dient zur Abwehr von Hacker-Angriffen auf Firmennetzwerke. Das System bildet eine Schleuse zwischen dem Internet und dem gesicherten Netzwerk. Diese Schleuse verhindert eine direkte Verbindung zwischen den Netzwerken und kontrolliert die Daten, die sie passieren.
Institut für Telematik * www.ti.fhg.de
(18.01.02)
Wenig hinter .info
Erst etwa ein Drittel der registrierten .info Adressen führt zu einer Webseite. Zudem sind viele dieser Adressen auf bereits bestehende Seiten umgeleitet, also nur eine Zusatzadressen für alteingesessene Seiten. Das meldet die Domainhandels-Plattform Sedo. Sie kommt bei ihrer Untersuchung zum Schluss, dass 45 Prozent der .info Domains in der Hand von Domainhändlern sind und verkauft werden sollen. Sedo hat diese Ergebnisse nach einer Überprüfung der Who-is Einträge veröffentlicht.
Sedo * www.sedo.de
(27.12.01)
37,9 Mio. Bestellungen
Onlinehändler Amazon hat zwischen dem 9.11. und dem 21.12. rund 37,9 Millionen Produkte verkauft. Diese Zahl beruht auf der Zählung des Delight-O-Meters, das die Verkäufe auf den Amazon Seiten in den USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Japan zählt. Dabei sind außerhalb der USA mehr als 10 Millionen Produkte über den virtuellen Ladentisch gegangen. Allerdings gibt Amazon selber zu, dass die Zahlen des Delight-O-Meters keine Grundlage für Finanzspekulationen sein kann. Am besten verkaufte sich während der Feiertage Harry Potter mit 450 000 Produkten. Ebenfalls sehr beliebt waren der Film Shrek und die CD „Swing When You’re Winning“von Robbie Williams, die sich jeweils über 100.000mal verkauften.
Amazon * www.amazon.de
(17.01.02)
Positive Zahlen bei Consors
Discount Broker Consors verbucht im vierten Quartal 2001 ein Plus an Kunden und Handelsaktivitäten. Der Online Aktienhändler steht nach der Finanzkrise des Mehrheitsaktionärs Schmidt-Bank zum Verkauf. Dennoch konnte das Unternehmen in den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres 10 000 neue Kunden für sich gewinnen. Insgesamt stieg 2001 die Zahl der Depots von 526.000 auf 566.000. Allerdings hat sich das bei der Bank angelegte Geld von 9,14 auf 7,17 Milliarden Euro verringert. Die einzige Wachstumssparte sind die Fonds. Hier stieg das Volumen von 980 Millionen auf 1,05 Milliarden Euro. Consors deutet es als positives Zeichen, dass nach Einbrüchen im dritten Quartal das Ergebnis in allen Bereichen gesteigert werden konnte. Vielleicht kommt Consors auch bald unter: So berichtet die Financial Times Deutschland, dass das Internet-Portal der Sparkassen S-Broker an der Übernahme von Consors interessiert sei.
Consors * www. consors.de
(16.01.02)
Yahoo kauft Hotjobs
Das Internet Portal Yahoo kauft die zweitgrößte US-Online-Jobbörse Hotjobs. Yahoo hatte den Konkurrenten TMP mit einem Angebot über 436 Millionen Dollar in Bargeld und Aktien ausgestochen. TMP betreibt die Jobbörse Monsters.com.
Allerdings hat Yahoo selbst zu kämpfen. Das Unternehmen hat schlechte Zahlen für das vierte Quartal vorgelegt und die Bilanzen für 2001 sehen nicht rosig aus. So hat das Portal im vierten Quartal mit 188,9 Millionen Dollar gegenüber 310,9 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum 39 Prozent weniger Umsatz gemacht. Immerhin konnten die Verluste gegenüber dem letzten Quartal 2000 von 97,8 Millionen Dollar auf 8,7 Millionen Dollar reduziert werden.
Der Jahresumsatz brach von 1,1 Milliarden Dollar 2000 auf 717,4 Millionen Dollar in 2001 ein. Der Verlust schlägt mit 92,8 Millionen Dollar zu Buche während im Jahr 2000 noch 70,8 Millionen Dollar Gewinn in den Büchern standen. Als Reaktion auf die schlechten Quartalszahlen hat Yahoo-CEO Jeff Mallett seinen Rücktritt zum ersten April angekündigt. Die Börse hat die schlechten Zahlen jedoch positiv aufgenommen. Die Analysten hatten ein noch schwächeres Ergebnis erwartet. Und die Aussicht auf 750 bis 800 Millionen Dollar Umsatz für 2002 stimmte Anleger ebenfalls milder.
Yahoo * www.yahoo.com
(10.01.02)
Internetkosten 2002
Die Telekom wird zum ersten Mai 2002 die Anschlusspreise erhöhen. Dann kostet T-DSL an T-ISDN Standardanschlüssen 12,99 Euro im Monat statt bisher 10,18 Euro. Wer ISDN 300 oder XXL hat, zahlt in Zukunft 9,99 Euro statt 7,62 Euro für DSL. Nur wer über einen T-Net Anschluss verfügt, kommt billiger weg. Er muss nämlich nur noch 19,99 Euro statt 20,40 Euro bezahlen. Auch die Anschlussgebühren werden schrittweise auf 99,95 Euro angehoben. Die Grundgebühren für die übrigen Telekom-Anschlüsse verteuern sich alle um 65 Cent. Ortsgespräche kosten 6 statt 6,2 Cent pro Einheit.
Erfreulich: einige Provider haben die Euroumstellung genützt um ihre Tarife zu senken. Bei MSN easysurfer kostet die Minute 1,45 Cent und damit zwei Prozent weniger als bisher. Auch Tiscali hat seine Tarife um bis zu einem halben Prozent gesenkt.
Telekom * www.telekom.de
MSN * www.msn.de
Tiscali * www.tiscali.de
Dot Net da
Microsoft bringt zum 13. Februar sein Entwicklungssystem Visual Studio .NET auf den Markt. Das Paket steht in der fertigen Version bereits zum Download bereit. Allerdings kommen nur zahlende Mitglieder des Microsoft Developer Network an die Software.
Das für die Web-Entwicklung notwendige Software Development Kit ».NET-Framework« ist ebenfalls fertig. Mit rund 131 MByte wartet ein dicker Software-Brocken für Entwickler bei Microsoft auf den Download. Wer auf das Programmieren verzichten will, begnügt sich mit einer 21 MByte großen Runtime-Version. Beide Fassungen gibt es auch für Nicht-Mitglieder auf den MSDN-Download-Seiten.
MSDN Downloads * msdn.microsoft.com/downloads/
Besucher gehen zurück
Benutzerrückgang auf breiter Front verzeichnen Bild.de, Ciao oder Spiegel online. 15 Prozent Rückgang muss Bild.de bei seinen Benutzerzahlen hinnehmen. Nach IVW sind die Zahlen im Dezember 2001 gegenüber dem Vormonat um 14,67 Prozent auf 13.297.382 Visits und 71.881.479 Page Impressions abgesackt. Bereits im November war das Besucheraufkommen um 8,42 Prozent geschrumpft. Angebote wie Ciao.com (-7,69 Prozent) oder die Financial Times Deutschland (-20,65 Prozent) verzeichnen ebenfalls Minuszahlen. Selbst Spiegel-Online muss sich im Dezember mit 18,32 Prozent weniger Usern zufrieden geben.
Auf Jahresfrist gesehen schreiben weltweite Angebote allerdings ein Benutzer-Plus. Nach einer Studie von Jupiter Media Metrix hat AOL seine Besucherzahlen um 33 Prozent auf 84 Millionen gesteigert. Yahoo legt im Dezember gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 31 Prozent zu. Vorne im Zuwachs liegt weltweit MSN mit 39 Prozent Plus.
Dabei sieht es mit der Gesamtzahl der Surfer nicht schlecht aus: 43,6 Prozent der Bundesbürger sind laut einer Forsa-Umfrage im Netz. Das deckt sich nahezu mit einer Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen. Die finden 41 Prozent der Deutschen im Netz.
IVW * www.ivw.de
Verisign nach Deutschland - Trubel bei AOL
Ebay kauft Paypal und erlaubt Bieten per Telefon
Freenet kooperiert mit Mediaways und Consors ändert Gebührenmodell
