Panasonic HDC-SD 707: der erste Eindruck
Gestern habe ich meine neue HDC-SD 707 bekommen. Die kleine HD-Kamera soll mir als kompaktes, einfach zu transportierendes Zweitgerät dienen. Denn meine Canon XL 2 kann ich nicht eben mal in die Tasche stecken und mitnehmen. Sie wird jetzt öfter im Studio bleiben.
Im Studio soll die HDC-SD 707 auch eine Aufgabe übernehmen: Sie wird als zweite Kamera mitlaufen, um Umschnitte zu ermöglichen. Das bringt ein wenig mehr Leben in die Webcasts und in noch kommende Interview-Runden.
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Manueller Zoom
Die HDC-SD 707 habe ich mir nicht nur wegen der guten Testergebnisse zugelegt, sondern vor allem weil man über den Ring am Objektiv wahlweise die Schärfe einstellen kann oder den Zoom. Das Zoomen fand ich bei meinen ersten Versuchen allerdings reichlich träge. Schnelle Zoomouts habe ich damit noch nicht hinbekommen. Vielleicht ist das auch Konfigurationssache.
Manuell die Schärfe einstellen
Sehr gut gefallen hat mir die Schärfefunktion über den Drehring. Zwar lässt sich weder durch den Sucher noch über den LCD-Monitor die Schärfe zuverlässig beurteilen. Aber die Kamera-Software hilft, indem sie scharfe Kanten mit einem blauen Rand markiert. Auf die Weise sehe ich gut, worauf die Kamera fokussiert.
Gut bedienbar
Mit der Kamera bin ich bislang ohne einen Blick in die ausführliche Anleitung ausgekommen, die auf CD beiliegt - oder ist es eine DVD? Ich habe sie noch nicht ausgepackt. Die Einstellungen für manuellen Focus, Weißabgleich und so weiter sind zwar nur über den Touchscreen zu erreichen, aber die Menüführung ist schlüssig.
Allerdings werde ich um einen Blick in das Manual nicht herumkommen - mir ist nämlich nicht ganz klar, warum der Menüpunkt "Iris" Werte in dB angibt. Ich hatte hier Blendenwerte erwartet. Aber das lässt sich sicher herausfinden. Heute geht es ja um den ersten Eindruck.
Das mit der Iris wäre dann auch geklärt: Es gibt eine Blendeneinstellung "open". Darüber hat die Kamera dann die Signalverstärkung angeordnet. Wer sich weiter nach unten blättert bekommt die Blendeneinstellungen serviert.
Das erste Video
Aus meinen ersten Versuchen gestern habe ich ein paar Bilder zusammengeschnitten. Sehr gut gefällt mir die optische Bildstabilisator, der ruhige Bilder ermöglicht.
1080/50p
Den Testfilm habe ich übrigens in 1080p mit 50 Vollbildern pro Sekunde aufgenommen. Mein Mac und das Final Cut Pro kamen damit nicht klar. Erst 50i importiert Final Cut Pro problemlos. Ich habe das Video dann auf dem Windows-Rechner mit Magix Video Deluxe weiterverarbeitet, das klaglos mit dem Format zurechtkam.
Für den Mac gäbe es Möglichkeiten das Video zu konvertieren. Allerdings werde ich 1080/50p im Alltag nicht so oft brauchen und es deshalb erst einmal bei 1080i mit 50 Halbbildern pro Sekunde belassen.





