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Grundlagen Partitionieren

Beim Partitionieren spielen nicht nur Größe und Anzahl der Partitionen eine Rolle. Genauso wichtig ist es, um den Unterschied zwischen primären und erweiterten Partitionen zu wissen und die Bedeutung von Cluster-Größen und Dateisystemen zu wissen. Hier die Grundlagen.

Primär und erweitert

Partitionen teilen Festplatten in eigenständige Bereiche auf, die von Windows später als Laufwerke erkannt werden, also C:, D:, E: und so weiter. Es gibt zwei Arten von Partitionen:

1. Primäre Partition

Im Normalfall ist auf einer Festplatte eine primäre Partition zu finden. Die ist notwendig, um ein darauf installiertes Betriebsprogramm zu starten. Falls Sie weitere Betriebssysteme auf der Platte installieren wollen, dürfen Sie bis zu vier primäre Partitionen einrichten.

2. Erweiterte Partition

Eine erweiterte Partition enthält ein oder mehrere logische Laufwerke. Auf diese Weise sprengen Sie die Grenze von vier Partitionen pro Festplatte und dürfen so viele Laufwerke einrichten, wie das Alphabet Buchstaben hat. Falls auf einer Festplatte eine Erweiterte Partition eingerichtet ist, bleibt darüber hinaus nur noch Platz für drei weitere Primäre Partitionen.

Unter Windows erhält die primäre Partition einen Laufwerksbuchstaben, ebenso wie jedes logische Laufwerk in der erweiterten Partition.

Dateisystem

Neben der Größe legt die Partitionierung auch das Dateisystem fest. Welches Sie verwenden sollten, hängt davon ab, welches Betriebssystem oder welche Betriebssysteme auf Ihrem PC installiert sind:

NTFS ist das Dateisystem der Wahl für Windows XP, 2000 und NT. Sein Vorteil sind hohe Sicherheit und die Möglichkeit, Daten bei Bedarf zu verschlüsseln. Sein Nachteil: Andere Betriebssysteme können zwar Daten von NTFS lesen, aber das Schreiben auf NTFS-Datenträger funktioniert nicht zuverlässig.

FAT32 kam bei älteren Windows-Versionen, etwa 95 oder 98 zum Einsatz. Es ist nicht so sicher wie FAT32 und nicht für den Einsatz mit Windows XP zu empfehlen. Sein großer Vorteil aber: Es eignet sich ideal, um Daten mit anderen Betriebssystemen auszutauschen, da sowohl Linux wie auch Mac OS X Daten von FAT32 lesen und darauf schreiben können.

Die Cluster-Größe

Der Cluster ist die kleinste Einheit auf der Festplatte, in der das Betriebssystem Daten speichert. Jede Datei belegt mindestens einen Cluster, egal wie klein sie ist. Um die Cluster-Größe brauchen Sie sich in der Regel nicht zu kümmern - die wird automatisch eingestellt. Einige Partitionierungsprogramme allerdings erlauben Ihnen, die Größe frei einzustellen. Falls Sie Videodateien bearbeiten kann eine größere Clustergröße die Arbeit beschleunigen, da die Fragmentierung der Festplatte geringer ist und weniger Cluster zu verwalten sind.

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Aktualisiert am: 02.02.2007




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