Heute habe ich aus der Nachbarschaft einen PC zum ansehen bekommen. Das Symptom: Der Computer ist zu langsam. Tasteneingaben werden verzögert angenommen, und überhaupt geht nichts so richtig flott.
Mein erster Verdacht war, dass hier ein Keylogger aktiv sein könnte oder dass sich der PC mit einem Trojaner zum Zombie verwandelt hat.
Normalerweise erwarte ich bei solchen Computern, dass darauf ein nicht aktualisiertes Windows steckt, dass weder Virenscanner noch andere Schutzvorrichtungen vorhanden sind. Offenbar also wird das System gepflegt und einigermaßen gut geschützt
In diesem Fall aber wurde meine Erwartung angenehm enttäuscht: Auf dem PC steckt eine aktuelle Version von Avira Antivir. Und kurz nach dem Start vermeldete der Rechner, dass Windows-Updates zur Installation vorhanden sind.
Mein Verdacht geht in eine andere Richtung: entweder ist die Festplatte voll, so dass das Swapping extrem behindert wird oder es ist zu wenig Speicher vorhanden. Ein Blick in Arbeitsplatz - Eigenschaften - Allgemein zeigt zumindest ein Problem: Mit nur 128 MByte Speicher steckt deutlich zu wenig in dem Rechner. 256 MByte dürften es schon gerne sein.
Die Festplatte ist ziemlich leer. Hier kann ich also Probleme ausschließen. Dennoch lasse ich einmal einen Festplattencheck laufen - eigentlich mehr, um Zeit zu gewinnen.
Meine nächsten Schritte:
- Alle Windows-Updates installieren, nachsehen, ob neue Updates vorhanden sind und diese bei Bedarf auch installieren.
- Den Rechner mit dem installierten Antivir prüfen.
- Mit Ad-Aware den PC auf Spyware checken.
- Nachsehen, welche Software sich im Speicher tummelt - vielleicht lungert da ein Speicherfresser resident im Hintergrund
- Auf den Speicher kraxeln und mal sehen ob da noch Speicher rumliegt, damit ich den PC mal auf 256 MByte aufrüsten kann
Mal sehen, ob das Ergebnisse zu Tage fördert. Mehr dann im zweiten Teil.
