Heute morgen kam eine Pressemitteilung von Fink & Fuchs: Adobe veröffentlicht Lightroom 2.2. Gar nicht so uninteressant.
Also habe ich mich entschlossen, den Link in der Mail anzuklicken, der zu weiteren Informationen und Bildmaterial führt.
Überraschung:

Thunderbird gibt eine Phishing-Warnung aus. Routiniert geht mein Blick in die Adressleiste links unten im Thunderbird-Fenster. Die Adresse ist erst einmal nicht sonderlich Vertrauen erweckend:

Wenn ich schon so viele Ziffern im Parameter sehe, lasse ich lieber die Finger vom Link. Vergessen wir also die Pressemitteilung.
Warum sendet eine PR-Agentur Links, bei denen Thunderbird Phishing-Alarm gibt? Ich vermute mal der eigentliche Link war vielleicht nicht schön genug für eine Mail. Aber warum dann den Link nicht hinter einem Anchor-Text verstecken? Oder das Material wirklich auf die eigene Seite holden?
Oder glaubt die Agentur, dass man einer Agentur-URL mehr vertraut, als irgend einer unbekannten Adresse? Das mag sein, aber der Schuss geht nach hinten los. Denn eine Phishing-Warnung erweckt erst recht kein Vertrauen.
Also: Wenn Adressen, dann korrekte Adressen. Zur Not schreiben Sie eine Anmerkung dazu wie "Aus technischen (oder anderen) Gründen können wir das Material nicht auf unserer eigenen Homepage vorhalten. Sie finden es aber unter..." Gegen solch eine Anmerkung spricht nichts. Und die Pressemitteilung findet garantiert mehr Leser.
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