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PR-Fehltritt in Hessen

Wie man genau das Internet nicht nutzt, hat die hessische SPD gezeigt. Dort wurde eine persönliche E-Mail von Carmen Everts auf der SPD-Seite veröffentlicht. Anlass war eine Meldung "Äußerungen und Entscheidungen zur Regierungsbildung - chronologischer Ablauf".

Nach einer Meldung auf Spiegel-Online wurde der Originaltext entfernt. Stattdessen ist eine Zusammenfassung der Mail zu lesen:

Darüber hinaus hat Carmen Everts in E-Mails vom 29.10.2008 an Herrn Norbert Schmitt, Silke Tesch und andere darauf verwiesen, dass sie keinen Zweifel daran gelassen habe, die Wahl am 4.11. gemeinsam zu wollen und dass der Koalitionsvertrag verdiene, umgesetzt zu werden. Sie schreibt darin auch von Ihrer persönlichen Mitinitiative und Beteiligung am Prozess.
Die ursprüngliche Veröffentlichung zeigt meiner Meinung nach, wie niedrig die Hemmschwelle inzwischen ist, persönliche Mitteilungen und Daten Dritter im Netz zu veröffentlichen. Politiker täten gut daran, mit den Themen Datenschutz und informationelle Selbstbestimmung sorgfältiger umzugehen.

Was lernen wir daraus? - Persönliche Mails niemals im Internet veröffentlichen - Krisen-PR will gelernt sein - Öffentliches Nachtreten im Netz geht oft nach hinten los via: PR Blogger

Aktualisiert am: 28.12.2011



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