Pressemitteilung per E-Mail: Datei-Anhang ist lästig

Von am 03.05.2005

Gerade ist mir wieder eine Pressemitteilung in den Mail-Eingang geflattert. Umfang der Mail: satte 2,5 MByte. Das ist lästig. Denn auch mit einer schnellen DSL-Verbindung baucht die Mitteilung eine halbe Minute, bis sie lesbar ist.

Und was ist, wenn ich mal unterwegs per Modem oder ISDN meine Mail abrufen möchte? Dann blockiert so eine Mail den Mailabruf minutenlang und kostet zudem noch ordentlich Einwahlgebühren.

Und wofür das Ganze? Ein Bild mit 900 KByte und eine Word-Datei mit 800 KByte. Der Rest ist Overhead. Wohlgemerkt ist die Pressemitteilung anderthalb Seiten lang.

Wie bekommt man die Mitteilung so dick? Ganz einfach: Das Bild in Originalgröße in den Text einbauen und dann verkleinern. Das Resultat ist Datenballast ohne Sinn.

Und dazu das Bild noch einmal in voller Größe. Wozu? Wenn ich Material brauche, kann ich mich doch mit einer schnellen Mail an die Agentur oder den Pressemenschen wenden?

Mein Tipp an alle, die Pressemitteilungen per Mail versenden: Bitte denkt an die Empfänger. Ein Bild muss nicht mitgeschickt werden. Packen Sie das tolle Foto lieber auf einen Webserver und schreiben Sie einen Link in die Mitteilung.

Und wenn es schon unbedingt eine Mitteilung im Word-Format sein muss, verzichten Sie auf unnötige Bilder. Und wenn schon ein Bild rein muss, dann verkleinern Sie es vorher mit einem Bildbearbeitungsprogramm auf die gewünschte Größe.

Am liebsten sind mir - und vielen anderen Journalisten - Mitteilungen, die als einfacher Text kommen. Da muss ich nichts herunterladen, kein Programm öffnen, sondern kann gleich entscheiden, ob die Mitteilung für mich relevant ist oder nicht.

Aktualisiert am: 03.05.2005


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