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Programmfehler übersehen

Ich glaube, es steht in "Der pragmatische Programmierer" sinngemäß so: Dass ein Programm funktioniert heißt noch lange nicht, dass es fehlerfrei ist.

Bei meinem kleinen Utility foreconv habe ich gemerkt, wie wahr dieser Satz ist. Nachdem Garmin eben mal das Export-Format für die History-Dateien umgestellt hat, musste ich mein XSLT-File anpassen, das für die Konvertierung der Daten zuständig ist.

Dabei habe ich lediglich den Namespace-Eintrag geändert, das Programm laufen lassen und Google Earth hat wieder seine Daten bekommen. Als ich mich jetzt daran machte, das Programm aus der Beta-Version hinaus auf ein stabiles Niveau zu heben, hat mich fast der Schlag getroffen. Das resultierende KML-File war ein einziges Chaos.

Statt sauberer Einträge standen wild irgendwelche Daten herum. Es grenzt an ein Wunder, dass Google Earth diese Daten überhaupt gelesen und interpretiert hat.

Zwei Probleme hatte ich übersehen: Erstens haben die Garmin-Jungs ein paar neue Tags eingeführt, für die ich im XSTL-File keine Behandlung vorgesehen habe. Ergebnis: Die Daten aus diesen Tags landeten im resultierenden File.

Zweites Problem: Bei den Positionsangaben wurde die Struktur umgestellt. Die Höhenangaben landeten eine Ebene höher als die Längen- und Breitendaten. Auch hier war das Chaos vorprogrammiert.

Gestern habe ich das Ganze mal aufgeräumt. Wie hieß es so schön in "Computer sind doof" auf Spliffs 85555: "Diesmal funktioniert alles".

Aktualisiert am: 28.12.2011



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