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Rennrad fahren im Januar

Das Rennrad steht im Wohnzimmer und lächelt mich an. Und ich weiß, heute muss ich eine Runde damit fahren. Draußen hat es zwei Grad, aber es ist trocken. Also gute Voraussetzungen für eine kleine Runde.

Für die Strecke plane ich möglichst viele Radwege ein. Da fühle ich mich um diese Jahreszeit sicherer.

Es dauert eine Weile, bis ich alle Klamotten zusammen habe. Socken, Goretex-Socken, Schuhe, Überschuhe - allein die Füße brauchen vier Kleidungsstücke. Genauso zwiebele ich mich an den Beinen und am Oberkörper ein. Dann noch Fleece-Mütze auf den Kopf, Helm drüber, Handschuhe an und es kann losgehen.

Das Rennrad-Gefühl überrascht mich jedes Mal wieder. Es gibt einfach nichts vergleichbares, das so viel Vortrieb bei so wenig Gewicht bringt. Sogar mit meinem Schweinebraten-geschwängerten Feiertags-Bauch fühle ich mich richtig schnell.

Dennoch: Ich bleibe langsam. Immer schön auf dem kleinsten Kettenblatt vorne. Denn meine letzte längere Runde liegt schon eine Weile zurück. Und zwischendurch bin ich nur gelaufen und nur sporadisch mal auf dem Moutain Bike gesessen.

Nach zwei Runden auf meiner Radweg-Strecke hatte ich genug - es sollten rund 40 Kilometer werden. Zweimal bin ich den knackigen Anstieg hinaufgefahren - und das ging überraschend gut.

Fazit: Das war klasse. Nur die Zehen haben ein wenig gefroren -komischerweise nur im linken Fuß. Vielleicht hatte ich den Schuh da zu fest zugemacht.

Aktualisiert am: 28.12.2011



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