Samba unter Suse 10.1: Netbios-Namen nachträglich ändern
Den NETBIOS-Namen des Servers nachträglich zu ändern ist nicht ganz einfach. Bevor es losgeht stellen Sie sicher, dass alle Nutzer abgemeldet sind. Falls die User Profile auf den Servern speichern, sollten Sie die zuvor sichern. Danach schalten Sie Samba als root mit
rcsmb stop
und
rcnmb stop
auf der Shell ab. Öffnen Sie in Yast Netzwerkdienste - Samba-Server und klicken Sie auf den Registerreiter Identität. Hier tragen Sie in NetBIOS-Hostname einen neuen Namen für den Server ein. Nach einem Klick auf Beenden erscheint eine Fehlermeldung, die Sie Ernst nehmen sollten: nach dem Ändern des Namens funktioniert die Authentifizierung anderer Computer beim Server nicht mehr. Wenn Sie sicher sind, dass kein Computer mit dem Server verbunden ist, bestätigen Sie die Meldung.
Danach geht es weiter auf der Linux-Shell. Erzegen Sie mit
cp /etc/samba/secrets.tdb /etc/samba/secrets.tdb.bak
eine Sicherungskopie der Datei secrets.tdb. Danach löschen Sie die Datei mit dem Befehl
rm /etc/samba/secrets.tdb
Starten Sie Samba wieder neu mit
rcsmb start
und
rcnmb start
Danach geht es weiter an den Clients. Die müssen Sie alle zunächst von der Domäne abmelden und dann erneut anmelden. Dazu melden Sie sich mit einem lokalen Account an, der Administratorenrechte besitzt. Mit dem öffnen Sie wie gehabt die Eigenschaften des Arbeitsplatz und wählen in Computername den Eintrag Ändern. Hier wählen Sie die Arbeitsgruppe und tragen den Namen einer Arbeitsgruppe ein.
Anschließend geben Sie root und das root-Kennwort für Samba ein. Nach der Willkommensmeldung starten Sie den PC neu und melden sich abermals mit dem lokalen Account an. Dann fügen Sie den Windows-Rechner wieder der Arbeitsgruppe hinzu, starten neu und können sich wieder bei der Domäne anmelden.




