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So geht Social Media: Spenden für verletzten Hund

Bei Hunden werde ich schwach. Besonders dann wenn es sich um verletzte und kranke Tiere handelt, die irgendwo zurück gelassen wurden.

Wie schwach, das hat sich damals gezeigt, als ich Chico gefunden habe und ihn auf abenteuerlichen Wegen mit dem Rennrad erst zum Tierarzt, dann ins Hotel und schließlich gegen einige Widerstände mit dem Flieger nach Hause gebracht habe. Es war ein Glücksfall - für uns und ich hoffe auch für Chico.

Hund retten per Social Media

Nun bin ich wieder schwach. Per Google Plus erreichte mich gestern der Hilferuf eines Google-Plus-Nutzers aus Spanien. Seine Frau hatte einen Hund gefunden, dem ziemlich übles widerfahren war. Sein Bein war gebrochen und das rund 10 Monate alte Tier war ausgesetzt worden.

Via Google Plus hat Rafael Eduardo Wefers Verástegui um Spenden gebeten und die Google Plus Community hat reagiert und geholfen. Noch sind nicht die notwendigen rund 600 Euro zusammen. Aber nach zwei Tagen haben sich immerhin rund 300 Euro gesammelt. Das finde ich prima.

Der Findelhund Mercy
Findelhund Mercy (Foto: Katja Müller)

Vertrauen? Na klar!

Ich habe auch gespendet - obwohl ich Rafael nicht kannte. Das Vertrauen und der Kontakt kam über einen anderen Google+-Nutzer, Sascha Kraeling, den ich schon seit über einem Jahr via Twitter und Google+ kenne.

Tja, Ihr Marketing-Leute, das hättet Ihr gerne, oder? Denn genauso funktionieren Social Media: Netzwerke, in denen Menschen einander vertrauen. Menschen, die einander helfen und die gemeinsam für einen Hund sorgen. Mir lässt das das Herz aufgehen.

So ein Social Media lässt sich nicht in Kanäle pressen, hier gibt es keine Zielgruppen und keinen ROI. Schon gar nicht werden hier irgendwelche Klicks gemessen oder seltsame Graphen gemalt. Hier finden Menschen zusammen. Mich freut das.

Und weiter?

Rafael hat angekündigt, weiter über den Hund und seine Fortschritte zu schreiben - und damit auch gleich begonnen. Der erste Besuch in der Tierklinik ist ebenso dokumentiert wie die Röntgenaufnahmen für das Bein und die ersten Behandlungskosten.

Das ist Transparenz - genauso geht das. Mich bestätigt das in meinem Vertrauen. 

So funktionieren soziale Medien.

Wer übrigens auch ein paar Euro für Mercy spenden will, findet auf Rafaels Blog alle notwendigen Informationen - auch die über die Fortschritte des Hundes.

Update

Inzwischen sind einige Wochen vergangen, das Geld ist zusammengekommen und Mercy wurde erfolgreich operiert. Mich freut das riesig. Aus ihr ist ein wilder Junghund geworden, die täglich etwas Neues anstellt.

Wer über Mercy mehr lesen möchte: http://findelhund-mercy.blogspot.com/

Mehr dazu:

Aktualisiert am: 13.12.2011

Info-Telefon: 0911/974 83 16

Info-Email: info(at)goldmann.de



Vielen lieben Dank für deine Unterstützung! Mercy wird bald wieder
glücklich sein.ganz bestimmt!
[Katja Müller | 27.10.2011]
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