Richie hinterfragt das Tagging, also die Verschlagwortung von Inhalten durch jedermann.
Er schreibt:
Vergeben fünf Leute einem Sachverhalt einen Tag, stimmt man selbst mit höchstens einem überein. Was ist aber, wenn fünfhundert oder noch besser fünftausend Leute den Sachverhalt taggen. Dann stehen die Chancen nicht schlecht, dass man eine wirklich repräsentative und allgemein als gültig und verständlich angesehene Verstichwortung bekommt.
Gut gesprochen! Was ich darüber hinaus noch interessant finde: Eigentlich müsste sich anhand der Tags zu bestimmten Inhalten ein Verwandschaftsgrad der Tags untereinander ermitteln lassen.
Nehmen wir als Beispiel diesen kleinen Beitrag. Der eine verschlagwortet ihn mit "Tag", der nächste mit "Schlagwort" und der übernächste mit "Verschlagwortung". Passiert das nun auch noch mit ein paar hundert anderen Artiklen zum gleichen Thema, können wir feststellen, dass die Tags "Tag", "Schlagwort" und "Verschlagwortung" in einem Zusammenhang zueinander stehen.
Daraus wiederum könnte man - wie auch immer - eine gemeinsame Tag-Sprache entwickeln.
Hey, warum nennen wir das nicht Meta-Tags ;-)
