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Test Windows Entertainment-Pack

Zwischen Tabellenkalkulation und Textverarbeitung gibt es noch Leben. Wenn die Mittagspause gekommen ist oder der Chef gerade einmal nicht irrend umherstreift, gönnen Sie sich doch ein Spielchen! Das Windows Entertainment Pack bietet sechs anspruchsvolle Spiele zum Wegklicken

(erschienen in PC-Welt 7/1991)

Tetris ist eine Windows-Variante des inzwischen in die Jahre gekommenenen russischen Klassikers. Hier geht es darum, herunterfallende Klötze so zu drehen, daß sie am Boden geschlossene Reihen bilden. Ist das erreicht, verschwindet diese Reihe. Windows-Tetris hat einen Zwei-Spieler-Modus und eine speicherbare Bestenliste.

Tictactics ist nichts anderes als eine dreidimensionale Variante von Tic-Tac-Toe. In drei Ebenen müssen Sie horizontal, vertikal oder diagonal vier Steine in eine Reihe bringen. Gezogen wird abwechselnd und meistens gewinnt der Computer.

So fordern zwei neue Patiencen die Kartenleger: Cruel und Golf. Wer Golf lösen will, muß die Karten immer so ablegen, daß die jeweilige Karte um eins höher oder niedriger ist als die auf dem einzigen Ablagestapel. Sollte das einmal nicht gehen, kann man weitere Karten vom Stapel nehmen. Bei Cruel müssen Sie die Karten in absteigender Reihenfolge auf Hilfsstapeln unterbringen und dann in aufsteigender Folge ablegen. Dabei ist es erlaubt, die Hilfsstapel immer wieder zu mischen, damit passende Karten zum Vorschein kommen. Gegenüber der Solitär-Patience sind die beiden neuen Varianten grafisch sparsamer: Die Karten lassen sich nicht so schön ziehen, es werden immer nur die Umrisse gezeigt. Dafür gibt es aber eine Liste, in der eine Statistik über die Spielsitzungen gibt. Unter anderem wird hier festgehalten, wie oft Sie gewonnen haben.

Auch Minesweeper läßt die Köpfe rauchen. Hier gilt es, ein Minenfeld zu räumen, ohne dabei eine Explosion auszulösen. Wenn Sie ein minenfreies Feld anklicken, erscheint eine Zahl, die angibt, wieviele Minen sich in den umliegenden acht Feldern verstecken. Zusammen mit den Angaben auf anderen Feldern helfen diese Ziffern, die Minen aufzuspüren und zu entschärfen.

Pegged ist ein Solitaire-Spiel (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Patience-Variante), bei dem es gilt, auf einem kreuzförmigen Spielfeld alle Steinchen durch Überspringen zu entfernen. Dabei muß allerdings ein Stein in der Mitte des Feld übrigbleiben. Sieben knifflige Spielvarianten sorgen dafür, daß keine Langeweile aufkommt.

Taipei bietet mehr als ein gewöhnliches Mah-Jongg. Sieben Aufbauversionen, teilweise physikalisch unmöglich, treiben auch erfahrene Spieler in den Wahnsinn. Der Nachteil: Das Taipei-Fenster läßt sich nicht vergrößern. Das hat zur Folge, daß das auf Bildschirmen mit höherer Auflösung zu klein erscheint.

Kein Spiel, aber ein Spielzeug ist der Bildschirmschoner Idle Wild. Dieses Programm läßt sich so installieren, daß es automatisch beim Start von Windows geladen wird. Wenn Sie eine bestimmte Zeit nicht aktiv sind, schaltet sich das Programm ein. Die Aktionen lassen sich frei wählen: Neben einfachem Verdunkeln des Bildschirms bieten sich noch ein Feuerwerk, bunte, tanzende Linien und eine Funktion, in der der Bildschirm kästchenweise gelöscht wird an. Reizvoll ist die Option Shuffle. Hierbei wird der Bildschirminhalt, wie bei einem Verschiebespiel gemischt.

Bei einem Preis von rund 100 Mark ist das Windows Entertainment Pack eine lohnende Anschaffung. Allerdings leidet die Arbeitsmoral deutlich, wenn die Spiele installiert sind.

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Aktualisiert am: 09.02.2006




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