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Textkritik: Toshiba wartet worauf?

Heute ist mir folgende Mitteilung ins Postfach geflattert:

Sehr geehrte Damen und Herren,

Toshiba wartet mit neuen Notebooks auf:

Die neue Satellite Pro A40-Notebook-Serie bietet leistungsstarke Notebooks für jedes Budget, die auf businessrelevante und auch multimediale Einsätze zugeschnitten sind.

Bemerkenswert: Der Satz

Toshiba wartet mit neuen Notebooks auf:

führt den Leser zunächst auf die falsche Fährte. Denn der fragt sich: Auf wen warten die den? Erst nach einer Gedenk-Zehntelsekunde erkennt er: Ah, "aufwarten" meinen die Autoren.

Das ist zwar nicht schlimm -- aber immerhin amüsant. Ich würde solche Formulierungen vermeiden, einfach weil

"XY bietet neue Notebooks an"

oder

"Neue Notebooks von XY"

eindeutiger und damit schneller aufzunehmen ist.

Was meinen Sie dazu?

Mehr dazu:

Aktualisiert am: 01.06.2004


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Keinesfalls Wortklauberei: Auf diese Details kommt es an bei einer
Pressemeldung - sie machen den Unterschied. "aufwarten" klingt nicht
nur altbacken, sondern ist auch nicht korrekt verwendet: Man wartet
jemandem mit etwas auf, d.h. man bedient jemanden, man bietet jemandem
etwas an. Die Aufwartefrau war fürher die Putzfrau.
In meinen Ohren klingt die Pressemeldung unprofessionell - und das ist
fatal für eine Pressemeldung.
[Ralph Schneider | 12.01.2005]
Antworten


Den Verdacht der "Wortklauberei" bestätige ich gerne. ;-)
Texte wie dieser laden dazu ein, sich einmal intensiver Gedanken
darüber zu machen, was man schreibt und hundertfach in die
E-Mail-Postfächer schickt.
[Martin Goldmann | 02.07.2004]
Antworten


50:50. Einerseits bin ich geneigt, Ihnen zuzustimmen, andererseits
kann Ihre Wachsamkeit auch den Verdacht der Wortklauberei aufkommen
lassen . :-)
[R. Hirschfeld | 02.07.2004]
Antworten


Toshiba: Neue Notebooks!
oder:
Toshibas neue Satelliten.
[Kilian Tribbeck | 24.02.2004]
Antworten



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