Ein wenig habe ich schon mit mir gerungen. Nach dem Adobe-Flop wollte ich Vista wieder von meinem neuen Rechner putzen. Aber ich habe mich anders entschieden. Vista bleibt. Dazu bastele ich mir ein Windows XP in einer virtuellen Maschine - wozu sonst habe ich VMware lizensiert :)
In die virtuelle Maschine kommen XP, Office 2003 und der ganze PDF-Kram. Dann müsste mein Dokumentscanner weiter funktionieren und meine Rechnungen kann ich dann immer noch prima als PDF durch die Gegend schicken.
Verrückt ist das trotzdem: Nur, damit ich meine Arbeit wie gewohnt machen kann, baue ich mir einen virtuellen Rechner. Zum Glück ist Festplattenspeicher nicht mehr teuer.
Für Vista habe ich mich vor allem deshalb entschieden, weil ich mit der Zeit gehen möchte. Tipps und Tricks für Windows XP werden bald keinen mehr interessieren und ich muss mich mit Vista auseinandersetzen, damit ich neue Ideen bekomme. Außerdem gibt es ein paar Details, die mir wirklich gut gefallen:
- Die Suchfunktion, die auch Programme findet - Die Seitenleiste mit dem kleinen Bildbetrachter drin. Das Teil ist eigentlich vollkommen unnütz. Aber es zeigt mir alle paar Sekunden ein anderes Bild aus meinem Foto-Ordner. Mehr als einmal habe ich schon das Bild groß geklickt und ein paar Fotos angesehen. So vergammeln die schönen Erinnerungsfotos nicht auf der Festplatte

Viel mehr tolles habe ich aber bislang noch nicht gefunden. Die ewige Fragerei, ob das System nun dies oder jenes tun soll, nervt gewaltig. Inzwischen klicke ich die Meldungen einfach nur noch durch. Mir ist nicht begreiflich, warum es kein Superuser-System wie unter Linux oder auf dem Mac gibt.
Apple hat das prima gelöst: Wenn der Rechner Admin-Rechte braucht, fragt er noch einmal nach dem Kennwort und danach ist Ruhe. Windows hätte hier mal ruhig ein wenig spicken können.
