Apple Macintosh: Das bietet der Mac, das sind die Unterschiede zum PC

Von Haus aus ist der Apple Macintosh bereits dick ausgestattet. Zum Betriebssystem Mac OS X gibt es ein einfaches Works-Paket und perfekte Lifestyle-Software mit iLife. Dazu gehören der DVD-Player iDVD, ein Videoschnittprogramm, ein Verwaltungsprogramm für Fotos namens iPhoto und nicht zuletzt iTunes – das beste Abspielprogramm für MP3.

Kreativ wird der Macintosh, sobald “Garage Band” zum Einsatz kommt. Zusammen mit einem USB-Keyboard verwandelt Garage Band den Mac in ein Musikstudio vom Feinsten: Zahlreiche vorgefertigte Tracks, viele Instrumente und mehrspurige Aufnahmen erlauben selbst wenig begabten Laien musikalische Erfolgserlebnisse.

Dank der s-Video-Schnittstelle bringt der Macintosh Filme auf den TV-Bildschirm, über den Audio-Ausgang profitiert die HiFI-Anlage von den iTunes-Songs. Und Beste: der Mac mini ist ein stiller Geselle, der den Musik- und Filmgenuss nicht mit lautem Lüfterröhren vernebelt.

Natürlich finden sich auf dem Macintosh auch alle Programme für den Zugriff auf das Internet. Als Webbrowser steht Safari zur Verfügung, der mit Firefox verwandt ist. Für die E-Mail bringt Apple ebenfalls eigene Software mit. Allerdings ist die in Sachen Komfort und Bedienbarkeit nicht perfekt. Wer mehr von seiner Mail möchte, holt sich den Open Source Client Thunderbird in der Macintosh-Version.

So unterscheiden sich Macintosh und PC

In der Bedienung ist der Macintosh nur wenig anders als der Windows-PC. Dieser kleine Unterschied allerdings hat es in sich. Mit der ersten Überraschung wartet die Macintosh-Maus auf. Wer die zum Mac mini dazu bestellt bekommt nur eine Taste. Das ist kein Konstruktionsfehler, sondern Purismus pur. Der Macintosh-Anwender an sicht kommt mit einer Taste aus. Trotzdem kennt Mac OS X Kontextmenüs. Die erscheinen, sobald die Maustaste länger gedrückt ist. Ungeduldige Naturen drücken beim Klicken [ctrl] auf der Tastatur. Schon geht das Menü auf. Ein Tipp: Wer sich für einen Macintosh entscheidet und vom PC kommt, sollte sich eine Zweitastenmaus zulegen. Entweder nimmt er die USB-Maus seines Windows-Rechenknechts oder er besorgt sich eine neue Maus, beispielsweise die “Microsoft Wireless Optical Mouse” von Microsoft. Die passt gut zum weißen Macintosh-Gehäuse und hat die gewohnten zwei Tasten. Das Scrollrad in der Mitte funktioniert natürlich auch auf dem Macintosh.

A propos Tasten. Zum Mac mini gehört auf jeden Fall eine Macintosh-Tastatur. Denn nur hier finden sich die notwendigen Spezialtasten, um den Macintosh zu bedienen. Die Tastatur zum Macintosh kostet um die 30 Euro. ((Apple Keyboard bei cyberport.de, 28,90)) Wer am falschen Ende spart und eine PC-Tastatur an den Macintosh hängt, büßt viel Komfort ein.

Beim Nutzen der Tastatur – auch wenn sie Original-Apple ist – steht der Macintosh-Neuling vor der größten Herausforderung. Zwar sind alle Buchstaben an der richtigen Stelle. Aber einige Unterschiede gibt es doch:

  • Pos1] und [End] braucht der Macintosh-User nicht. An Anfang und Ende eine Zeile springt man mit Tastenkombinationen, nämlich mit [Befehl – Pfeil rechts] und [Befehl – Pfeil links]. Die Taste [Befehl] heißt im Apple-Jargon auch [Apfel].
  • Die [Entf]-Taste ist auf Apple-Keyboards zwar ausgewiesen aber in vielen Anwendungen nutzlos. Der Macintosh-Purist nutzt zum Löschen von Texten nur die Backspace-Taste. Bei Word und Programmen aus der Windows- und Linux-Welt, etwa Thunderbird, funktioniert [Entf] einwandfrei.
  • Die [Befehl]-Taste übernimmt auf dem Macintosh in vielen Fällen die Rolle von [Strg] auf dem PC. Dient auf dem Windows-Boliden ein [Strg – x] zum Ausschneiden von Texten, so erledigt die auf dem Macintosh die Tastenkombination [Befehl – x].
  • Bei eckigen und geschweiften Klammern gilt ebenfalls ein neues Tastaturlayout. Die geschweiften Klammern gibt es mit [Alt – 8] und [Alt – 9], die eckigen mit [Alt – 5] und [Alt – 6]. Wer das senkrechte Pipe-Symbol | sucht, wird mit [Alt – 7] glücklich. Und mit [Alt – Umschalten – 7] gibt es den auf dem Macintosh selten benötigten Backslash .
  • Auf dem Macintosh fehlen die seltsamen PC-Sondertasten. Die Taste [Rollen] diente einst dazu, in langen Listen zu blättern, heute braucht Sie kaum noch jemand, auf dem Macintosh hat sie niemand je vermisst, genauso wenig wie [Pause]. Etwas mehr Nutzen hat [Druck] auf dem PC: Damit fertigen Sie ein Bildschirmfoto an, das in der Zwischenablage gespeichert wird. Den Screenshot gibt es auf dem Macintosh in mehreren Varianten. Mit der Kombination [Umschalten – Befehl – 3] landet der komplette Bildschirm als Foto in einer PDF-Datei mit [Umschalten – Befehl – 4] ein frei wählbarer Bildschirmbereich. Wer nach [Umschalten – Befehl – 4] noch die Leertaste drückt, markiert das Fenster unter dem Mauszeiger für den Screenshot. Um das Bildschirmfoto in ein anderes Format umzuwandeln ist dieses mit dem Programm “Vorschau” zu öffnen und mit Ablage – Exportieren im gewünschten Format zu speichern.

Die Rolle von [F1] als Hilfetaste übernimmt auf jedem Apple-Rechner die Taste [Hilfe]. Und wer das für E-Mails unerlässliche Zeichen @ sucht, wird mit der Tastenkombination [Befehl – L ] fündig.

Office-Nutzer stehen beim Umstieg auf Mac Office noch vor einer weiteren Tastenhürde. Zwar funktionieren die Macintosh- und Windows-Versionen weitgehend identisch. Gewöhnungsbedürftig aber bleibt die unterschiedliche Tastenbelegung von Office auf dem PC und Mac Office. Auf dem PC steht ein [Strg – Umschalten – K] für Kursivschrift. Auf dem Macintosh ist es ein [Befehl – Umschalten I]. Das K steht für das deutschsprachige Kursiv, das I für “Italics”. Genauso sieht es bei Fettschrift aus: F in der Windows-Version für “Fett”, B auf dem Macintosh für “Bold”.

Was ist wo auf dem Macintosh?

Beim ersten Blick auf den Macintosh-Desktop fehlen viele von Windows vertraute Elemente. Wo zum Beispiel ist die Start-Taste? Antwort: Die gibt es nicht, sie ist auch nicht nötig. Wer etwas sucht, findet es in der „Dock“ genannten Leiste am unteren Bildrand oder im Apfel-Menü oben links. In diesem Menü finden sich die meist benutzten Programme sowie die zuletzt verwendeten Dokumente. Den Inhalt des Docks darf jeder Macintosh-Nutzer selbst festlegen. Dazu den Finder – das Pendant zum Explorer – öffnen, den Ordner Programme wählen und von dort das gewünschte Programmsymbol in das Dock ziehen. Fertig. Soll die Programmverknüpfung wieder aus dem Dock verschwinden, einfach das Symbol auf den Papierkorb ziehen.

Kleiner Nachteil des Dock: Im Gegensatz zur Taskleiste von Windows erlaubt sich nicht, zwischen mehreren Dokumenten eines Programms umzuschalten. Vor allem Office-Nutzer, die mit mehreren Texten gleichzeitig arbeiten müssen sich umstellen und innerhalb der Anwendung das Menü Fenster nutzen.

Aktive Programme zeigt das Dock mit einem kleinen schwarzen Dreieck unter dem Symbol. Ähnlich wie in Windows schaltet die Tastenkombination [Befehl – Tab] zwischen diesen Fenstern um.

Das Apfel-Menü oben links weist auch den Weg zu den Systemeigenschaften – dem Pendant zur Windows-Systemsteuerung. Alle wichtigen Einrichtungsarbeiten für den Macintosh sind hier zu erledigen. Einfach auf den gewünschten Button klicken. Kleiner Hinweis: Um zurück zur Übersicht in den Systemeigenschaften zu kommen, hilft der Klick auf Alle Einblenden links oben.

Eine Entsprechung zum Ordner Eigene Dateien gibt es auf dem Macintosh natürlich auch. Das zu Grunde liegende Unix-ähnliche Betriebssystem erzeugt für jeden Nutzer des Computers automatisch einen Ordner mit dessen Benutzerkennung. Sobald eine Anwendung etwas speichern will, wählt sie diesen Ordner und im Normalfall den Unterordner Dokumente als Speicherort. Übrigens: Der Macintosh kennt den Backslash nicht. Verzeichnisnamen werden mit einem einfachen Schrägstrich getrennt. Auch Laufwerksbuchstaben sind dem Macintosh fremd. Hier haben die Laufwerke Namen, unter denen Sie innerhalb der Verzeichnisstruktur ansprechbar sind.

Wird eine neue CD eingelegt oder ein USB-Speichermedium angehängt, erscheint das zugehörige Symbol automatisch auf dem Desktop und steht zum Bearbeiten bereit.

Tiefer in die Verzeichnisstruktur geht es mit dem Finder ein. Der entspricht in etwa dem Windows Explorer und startet über das dunkel- und hellblau gefärbte Symbol mit dem stilisierten Gesicht. Nach dem Öffnen erscheint der Inhalt des Heimatverzeichnisses. Buttons in der Symbolleiste schalten zwischen unterschiedlichen Ansichten um.

Ungewohnt in der Listenansicht: Neben den Unterordnern stehen kleine Pfeilchen. Ein Klick darauf öffnet den Ordner. Um einen Ordner im eigenen Fenster zu öffnen, genügt ein Doppelklick. Das Verschieben und Kopieren der Dateien funktioniert ähnlich wie unter Windows: Innerhalb des gleichen Volumes, also der gleichen Festplattenpartition, werden Dateien per Standard per Maus verschoben. Zieht die Maus eine Datei auf ein anderes Volume, so wird das File per Standard kopiert. Um jeweils das Gegenteil zu erreichen, genügt es, die Taste [Alt] gedrückt zu halten.

Übrigens trägt der Finder seinen Namen zurecht. Rechts oben gibt es ein Suchfeld. Nach der Eingabe des ersten Buchstabens startet der Macintosh sofort die Suche nach dem Dateinamen und bietet im Handumdrehen passende Ergebnisse.

Vom PC auf den Apple Macintosh umsteigen

Egal ob iMac, Mac mini oder Power Mac. Wer sich erst einmal an den Apple Macintosh gewöhnt hat, möchte ihn nicht mehr missen und kann auf Windows verzichten. Warum? Weil das Betriebssystem Mac OS X nicht nur einfach zu bedienen ist, sondern die Bedienoberfläche auch perfekt durchdacht ist. Um den Mac wirklich zu beherrschen, ist nur ein wenig Einarbeitung nötig.

In diesem Artikel erfahren Windows-User alles, was sie für den Umstieg auf den Mac wissen müssen. Sie lernen den Dateimanager “Finder” kennen, erfahren, wie Sie mit dem “Dock” umgehen und lernen, was es beim Brennen von wieder beschreibbaren DVD und CD-Medien zu beachten gilt.

Von Haus aus ist der Mac bereits dick ausgestattet. Zum Betriebssystem gibt es ein einfaches Works-Paket und perfekte Lifestyle-Software mit iLife. Dazu gehören der DVD-Player iDVD, ein Videoschnittprogramm, ein Verwaltungsprogramm für Fotos namens iPhoto und nicht zuletzt iTunes – das beste Abspielprogramm für MP3.

 

Kreativ wird es, sobald „Garage Band“ zum Einsatz kommt. Zusammen mit einem USB-Keyboard verwandelt Garage Band den Mac in ein Musikstudio vom Feinsten: Zahlreiche vorgefertigte Tracks, viele Instrumente und mehrspurige Aufnahmen erlauben selbst wenig begabten Laien musikalische Erfolgserlebnisse.

Natürlich finden sich auf dem Mac auch alle Programme für den Zugriff auf das Internet. Als Webbrowser steht Safari zur Verfügung. Für die E-Mail bringt Apple ebenfalls eigene Software mit. Allerdings ist die in Sachen Komfort und Bedienbarkeit nicht perfekt. Wer mehr von seiner Mail möchte, holt sich den Open Source Client Thunderbird in der Mac-Version.

Finder für Insider

Der Blick auf den Finder von Apple Mac OS X zeigt ein zweigeteiltes Fenster. Links finden sich ein paar Symbole für die wichtigsten Ordner sowie für die Festplatte und das Netzwerk.

Diese linke Spalte erleichtert die Navigation enorm. Und noch besser: Sie lässt sich erweitern. Hier ist der ideale Ort, um Verknüpfungen zu häufig verwendeten Ordnern unterzubringen. Dazu den entsprechenden Ordner im rechten Finder-Fenster heraussuchen. Dann das Ordnersymbol nach links in die Leiste ziehen. Schon steht die Verknüpfung. Um sie wieder zu entfernen, das Symbol in den Papierkorb ziehen. Der Original-Ordner bleibt dabei erhalten.

Wer es eilig hat, bedient den Finder per Tastatur. Nur wird der Windows-Kenner bald vor einem Problem stehen. Wie öffnet der Apple Mac einen Ordner und wie startet er ein Programm ohne Maus. Denn die [Return]-Taste hat eine ganz andere Wirkung. Sie bietet den Datei- oder Ordnernamen zum Editieren an, statt etwas zu öffnen. Die Lösung heißt [Befehl – O] – wie “open”. Diese Tastenkombination wirkt wie das gute alte [Return] in Windows.

Um einen neuen Ordner im Finder anzulegen, genügt das Menü Ablage – Neuer Ordner. In der Listenansicht führt das aber oft zu unerwünschten Effekten. Denn der Ordner wird nicht unterhalb des gerade markierten Verzeichnisses angelegt. Vielmehr landet er auf der obersten im Finder angezeigten Verzeichnisebene. Bevor der neue Ordner also entsteht, ist es besser, in die Symbolansicht umzuschalten. Darin das Verzeichnis öffnen, in dem neue Ordner entstehen soll und dann das Menü Ablage – Neuer Ordner bemühen.

Das Apfelmenü nutzen

Windows-Kenner sind es gewohnt, die zuletzt genutzten Dateien direkt aus dem Startmenü heraus aufzurufen. Das geht beim Apple Mac auch. Dazu links oben das Apfelmenü öffnen und darin Benutzte Objekte wählen. Oben in der Liste stehen die meist verwendeten Programme. Darunter finden sich die zuletzt verwendeten Dateien.

Komischerweise tauchen aber nicht alle Files dort auf. Der Grund: Nur wenn eine Datei über den Finder geöffnet wird, landet sie in der Apfelleiste. Beim Öffnen der Datei über die Anwendung bleibt der Eintrag aus.

Und weil sich die Apple-Entwickler ein paar gute Gedanken gemacht haben, ist in Benutzte Objekte die Option Menü löschen gleich eingebaut. Die entfernt alle Verknüpfungen zu den Dateien und den Programmen.

Über die benutzten Objekte hinaus gibt es in Mac OS X keinen Weg, häufig verwendete Programme direkt im Apfelmenü unterzubringen. Die sind im Dock besser aufgehoben.

Das Dock erweitern

Das Dock unten auf dem Bildschirm Ihres Apple-Computers nimmt gerne weitere Symbole für Programme entgegen. Um Platz zu schaffen, lohnt es sich, zunächst alle nicht benötigten Symbole zu entfernen – dazu die Icons einfach auf den Papierkorb ziehen. Der Finder verweigert sich allerdings dem Löschvorgang.

Nach dem Aufräumen per Drag & Drop sind die gewünschten Programmsymbole in das Dock zu ziehen. Dateien und Ordner finden im Dock keinen Platz.

Das Standard-Dock ist vielen zu klein. Um es zu vergrößern begibt man sich in die Systemeinstellungen und wählt dort den Eintrag Dock. Darin die Größe des Docks mit dem Schieberegler verstellen. Der Mac zeigt die Änderung gleich an – das hilft beim justieren.

Der Regler bei Vergrößerung muss weiter rechts stehen als der für die Größe. Nur dann hebt das Dock Symbole hervor, sobald sie der Mauszeiger berührt.

Stört die Dockingleiste, darf sie der Mac-Nutzer auch ausblenden. Dazu die Systemeinstellungen – Dock öffnen und Dock automatisch ein- und ausblenden aktivieren.

Installieren und Deinstallieren von Programmen

Unter Windows ein Drama, auf dem Mac mit OS-X unspektakulär. Das Installieren und Deinstallieren von Programmen macht deutlich, auf welche Verrenkungen sich Windows-Nutzer einlassen, nur um ein Programm zu installieren. Gar nicht zu reden von der Deinstallation.

Beim Apple-Macintosh ist das anders: Einfach das Programm in den Ordner Programme ziehen und fertig. Die Deinstallation ist genauso leicht: Das Programm in den Papierkorb werfen und weg ist es.

Programme für den Mac kommen meist in Image-Dateien. Die enden auf .DMG oder .IMG. Gelegentlich sind diese Files auch noch gepackt und enden auf .GZ – das ist häufig bei Software aus dem Internet der Fall.

Um die Endungen muss sich aber niemand sorgen machen. Ein Doppelklick auf das Symbol reicht. Danach packt der Mac das Image aus und mounted es. Sprich er hängt es in das Mac-Dateisystem ein, als wäre es eine Wechselplatte oder eine CD. Der Finder zeigt dieses neue Medium auch gleich an. Der Rest ist Drag & Drop.

Den Apple-Bildschirm einrichten

Um den Mac optimal auf den Bildschirm abzustimmen, bemüht der Apple-Freund die Systemeigenschaften. Darin Monitore öffnen und links unter Auflösung die gewünschte Auflösung wählen. Achtung: Der Mac schaltet bereits beim ersten Klick auf die neue Bildgeometrie um. Genauso geht’s mit den Farben. Auch hier wird die neue Farbtiefe sofort aktiviert.

Um die Farben anzupassen, genügt ein Klick auf Farben. Profis machen mit Kalibrieren… weiter. Im Normalfall findet sich aber in einer der voreingestellten Profile das passende.

Wichtig: Sollen weitere Bildschirme oder der TV angeschlossen werden, ist der Mac immer auszuschalten. Nach dem Anschließen wieder hochfahren.

DVD-RW und CD-RW mit dem Apple Mac brennen

Eine CD auf dem Mac zu brennen ist einfach: Den leeren Rohling einlegen und kurze Zeit später erscheint ein Dialog. Hier einen Namen für die CD eingeben und je nach Bedarf den Finder für Daten oder iTunes für Musik starten. Besitzer eines Mac mit Superdrive dürfen auch eine brennbare DVD einlegen und erhalten als zusätzliche Option das Programm iDVD. Im Finder erscheint ein Extra-Symbol für die CD, in den anderen Programmen helfen Anleitungen oder Assistenten beim Brennen.

Einen Haken gibt es allerdings bei RW-Medien. Eine bereits beschriebene CD-RW oder DVD-RW ist auf dem Mac unter OS X zunächst nicht wieder beschreibbar. Um das Medium neu zu beschreiben, muss es also zunächst gelöscht werden. Das geht unter Programme – Dienstprogramme mit dem “Festplatten Dienstprogramm”. Dort den Eintrag für das CD- oder DVD-Laufwerk anwählen und anschließend mit Löschen den Löschvorgang starten. Gleich danach verschwindet der Eintrag aus dem Festplattendienstprogramm und auch aus dem Finder.

Einige Sekunden später steht das leere RW-Medium zur Verfügung.

Farbe im Spiel bei Mac OS-X

Dateien und Ordner mit Farbe markieren? Da können nur Apple-User drauf kommen. Aber wer einmal damit anfängt, weiß, was diese zusätzliche Codierung bringt. Sie fügt eine weitere Informationsebene hinzu. Sprich Dateien lassen sich zum Beispiel mit rot als “dringend” markieren. Oder bereits abgesegnete Projekte bekommen eine grüne Färbung. Einfach ausprobieren. Ein wenig Farbe schadet nicht.

Drei schnelle Tasten: Exposé

Die Tasten F11, F12 und F13 haben auf dem Mac besondere Bedeutung. Sie gehören zu Exposé – Apples Weg, die Orientierung auf dem Desktop zu erleichtern. Um den Blick auf den Bildhintergrund und die Symbole auf dem Schreibtisch freizugeben, drückt man nur die Taste [F11]. Alle Fenster verschwinden. Um sie wieder zu zeigen, nochmals auf die Taste drücken. Das aktuelle Programmfenster hebt die Taste [F12] hervor. Und [F13] holt alle Fenster gleichzeitig auf den Schirm – natürlich verkleinert. Ein Klick genügt, um das gewünschte Fenster in den Vordergrund zu holen.

Um die Funktion der Tasten zu ändern, in den Systemeinstellungen den Eintrag Exposé öffnen. Dort den Funktionen andere Tasten zuweisen. Wer lieber bei der Maus bleibt, ordnet die Exposé-Funktionen jeweils einer Ecke auf dem Bildschirm zu. Berührt der Mauszeiger diese Ecke, tritt diese Funktion in Kraft.

Übrigens: Wer mit den Funktionstasten weitermachen möchte, drückt auf [F14] und [F15] – da sitzt die Helligkeits-Regelung für den Monitor. 

Lesen Sie hier weiter: Apple Macintosh dauerhaft an Windows-Server anbinden