Ciao, Home Office!

Ein bissl aufgeregt bin ich schon. Nach 11 Jahren im Home Office geht es wieder in ein Büro. Warum, das habe ich ja schon erzählt. Neben der grundsätzlichen Frage: „Kann ich mich daran überhaupt gewöhnen“, drängen sich noch einige weitere Fragen auf.

Materialfragen vor allem. Was soll wo sein? Das wichtigste: Für den Arbeitsplatz daheim habe ich mir ein neues Macbook zugelegt. Schnell genug, um damit auch spielen zu können. Und schnell genug, um hier auch Filme zu schneiden. Ich bin also auch zuhause einsatzklar.

Der große 27-Zöller wird aus dem Arbeitszimmer verschwinden, auch die dicken Lautsprecher, das Raid-System und das andere Zubehör. Es wird plötzlich ziemlich leer aussehen in meiner Arbeitsecke. Da freue ich mich drauf. Ich mag leere Flächen.

Welche Objektive kommen wohin?

Das Computer-Thema ist so weit klar. Wobei es noch eine Herausforderung sein wird, meine Daten jederzeit überall verfügbar zu haben. Speziell für die Fotos, die ich immer wieder für den Tippscout oder Digisaurier mache, brauche ich einen Workflow, der die Bilder überall verfügbar hält. Ich möchte nicht auf ein Blog-Posting verzichten, nur weil das Bild gerade an einem anderen Platz liegt.

Daheim lassen oder mit ins Büro nehmen?

Das Problem mit den Bildern lässt sich lösen. Kniffliger wird es mit den Objektiven. Wo werde ich meine Videokamera lagern? Eigentlich sollte die ins Büro und dort immer einsatzklar sein. Mal einen Aufsager hier oder ein kurzes Produktvideo da. Genau darauf freue ich mich ja: Alles aufgebaut lassen und schnell griffbereit haben.

Andererseits: Wohin kommt dann die DSLR? Sie wird wohl daheim bleiben und nur bei Bedarf mit ins Büro ausrücken. Schließlich will ich schöne Fotos von Kind und Hunden haben.

Aber welche Linse behalte ich dann daheim? Die Zoomlinse? Prima Idee. Nur fehlt die dann im Büro auf der Videokamera. Schließlich war das der Plan bei der Anschaffung meiner FS5: Die Linsen gemeinsam mit der DSLR nutzen.

Ok, zugegeben. Luxusprobleme. Ich denke, es wird darauf hinaus laufen, dass ich Linsen und Kameras relativ oft von A nach B fahre. Und zurück. Aber ich bin mir auch sicher, dass ich immer mal wieder das Equipment genau da habe, wo ich es aktuell nicht brauche.

Immer einsatzklar: Die Videokamera soll möglichst aufgebaut immer bereit stehen für Aufsager oder Produktivideos. Zumindest ist das der Plan…

Es wird sich zeigen

Es ist ja nicht so, als wäre ich nie in einem Büro gesessen. Ich war in Bürogemeinschaften oder in einem eigenen Office. Mal näher am Zuhause, mal weiter weg. Alles schon da gewesen. Aber in den letzten elf Jahren hat sich eine Menge geändert. Meine Arbeit zum Beispiel. Vor elf Jahren gab es noch Computerzeitschriften, ich habe getestet und Praxisartikel geschrieben. Das hat viel Platz gebraucht. Ich hatte einen Arbeitsrechner und meist zwei Test-Computer am Start. Und ich brauchte Platz für Testmuster.

Heute brauche ich den Platz für das Kamera-Equipment und das Licht. Dafür steht nur noch ein Computer im Raum.

Es wird eben alles anders. Das macht mich ein wenig unsicher. Aber es wird sich zeigen, wie es läuft. Ich freue mich auf die Veränderung.

 

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