Gold Rush

Goldrausch in den Vereinigten Staaten: Die Abenteuer-Spezialisten von Sierra haben das Szenario von “Gold Rush” in den wilden Westen des späten 19. Jahrhunderts verlegt.

(erschienen in Powerplay 4/1989)

Der junge, erfolgreiche und arbeitsame Reporter Jerrod lebt in Brooklyn. Doch die Arbeit seine Aufstiegschancen sind gering und er sucht das Abenteuer. Deshalb kauft er sich eine Goldgräberausrüstung und macht sich in den Westen auf.

Es gibt drei Wege, dorthin zu gelangen. Jeder ist ein eigenes Abenteuer: Einmal können Sie mit dem Dampfer nach Panama fahren und von dort aus zu Fuß in den Westen ziehen. Oder heuern als Seemann an und entscheiden sich für die entbehrungsreiche Fahrt um das stürmische Kap Hoorn. Schließlich können Sie noch den Landweg wählen und kämpfen sich über heiße Steppen und kalte Gebirge nach Kalifornien durchschlagen.

Die Grafik sieht nicht gut so aus wie bei den neuen Sierra-Abenteuern. Sie ist nicht so detalliert, wie zum Beispiel beim in dieser Ausgabe getesteten “Police Quest II”. Gold Rush läuft auf PCs ab 256 KByte und allen Grafikkarten.

Meinung:

Der wilde, wilde Westen fängt gleich hinter Brooklyn an. Und es ist nicht leicht, dort hinzukommen, geschweige denn, die Strapazen, die der rauhe Westen mit sich bringt, zu überleben.

Mir hat Gold Rush nicht ganz so viel Spaß gemacht, wie Police Quest II. Die Handlung ist nicht so flüssig, die Puzzles weniger originell. Doch immer wieder gibt es Gags, die das Spiel auflockern. So bekommt man zum Beispiel für unbefugtes Betreten des Rasens in Brooklyn einen Punkteabzug.

Im Vergleich zu den anderen neuen Sierra-Geschichten ist Gold Rush nicht so toll. Wer aber von dieser Art Abenteuer nicht genug bekommen kann, wird auch an Gold Rush seinen Spaß haben.

Lesen Sie hier weiter: Police Quest II: The Venegance