Meine Zeit bei Powerplay

Im Jahr 1989 gab ich ein ein kurzes Gastspiel als Redakteur der Powerplay. Genauer gesagt, war das in den Ausgaben 4/1989 bis 11/1989. Danach ging es weiter zur Computer Persönlich.

Damals waren bei der Powerplay noch Legenden wie Heinrich Lenhardt oder Anatol Locker in der Redaktion. Boris Schneider war gerade in Richtung Spieleindustrie gegangen.

Als Spiele-Redakteur hatte ich kein allzu glückliches Händchen. Zwar hat Spielen Spaß gemacht. Aber wenn man ein Spiel spielen muss, das einem nicht gefällt, macht es keinen Spaß mehr. Außerdem bin ich nachweislich zu dämlich, um Jump-and-run und Ballerspiele zu daddeln. Psychologen sprechen da von einer Level-2-Blockade, die es verhindert, über den zweiten Level hinaus zu kommen.

Lernen bei der Powerplay

Heinrich Lenhardt hat mir eine Menge beigebracht. Jeden Text ging er mit mir gemeinsam am Computer durch. Es war bitter zu sehen, wie er einen Satz nach dem anderen markiert und geändert hat. Aber ich habe nie so schnell so viel über das Schreiben gelernt wie bei Heinrich. Irgendwann bescheinigte mir Heini sogar einen “Schreibstil wie ein Lohnbuchhalter”. Das war hart – und es verfolgt mich immer noch. Heinrich, ich hoffe, das habe ich inzwischen in den Griff gekriegt. Jedenfalls gebe ich mir Mühe 😉

Powerplay Spieletest
Ein gutes halbes Jahr habe ich für die Powerplay geschrieben.

Aus meiner Zeit bei der Powerplay sind ein paar nett-nostalgische Artikelchen übrig geblieben, die ich nach und nach auf der Goldmann.de veröffentliche. Besonders schöne Erinnerungen ruft ein Test von MULE hervor. Neben einem Spiel namens Kaiser war MULE das Spiel, das mich damals zum Computer und zum Spielen gebracht hat. Bis heute ist MULE unerreicht.

Und, genau, überhaupt! Ich war mit Al Lowe mal Mittagessen.

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